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APPENZELL: Ehre für Clown Mili

Im Anschluss an die Samstagabendmesse hat Ivo Bischofberger den diesjährigen Anerkennungspreis der Stiftung Pro Innerrhoden überreicht.
Roger Fuchs
Mirta Ammann, bekannt als Clown Mili, umrahmt von Stiftungsratspräsident Ivo Bischofberger, Ratschreiber Markus Dörig sowie vielen Kindern und Jugendlichen der Musikgruppe «Erscht Rächt». Im Hintergrund Pfarrer Lukas Hidber. (Bild: Roger Fuchs)

Mirta Ammann, bekannt als Clown Mili, umrahmt von Stiftungsratspräsident Ivo Bischofberger, Ratschreiber Markus Dörig sowie vielen Kindern und Jugendlichen der Musikgruppe «Erscht Rächt». Im Hintergrund Pfarrer Lukas Hidber. (Bild: Roger Fuchs)

Roger Fuchs

roger.fuchs@appenzellerzeitung.ch

«Ich bin überwältigt und einfach nur sprachlos», waren die ersten Worte von Mirta Ammann, nachdem sie am Samstag mit dem Anerkennungspreis der Stiftung Pro Innerrhoden überrascht wurde. Stiftungspräsident Ivo Bischofberger würdigte die Preisträgerin als eine Person, deren kulturelles Schaffen weit über die Region hinaus ausstrahle. Ausgezeichnet wurde sie gleich für zwei Verdienste: einerseits als Liedermacherin und als Clown Mili, andererseits als Präsidentin und Gründerin der Musikgruppe «Erscht Rächt», in der sie Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung musikalisch vereint. Diese Gruppe war es auch, welche am Samstag den Gottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Mauritius mitgestaltet hat. Weil sich Mirta Ammann im Vorfeld mit den Worten, dass es ein lebendiges, freudiges und herzlich-emotionales Erlebnis werde, auf den Gottesdienst gefreut hatte, war für Bischofberger klar, den Preis an diesem Abend zu übergeben.

Ammann liess sich einst zur Kleinkinderzieherin ausbilden, arbeitete später in Tagesstätten, Hotel-Kindergärten und engagierte sich auch im Wohnheim Steig. Als Clown Mili würde sie heute wöchentlich vielen Kindern ermöglichen, sie zu begleiten. Zudem habe sie acht Tonträger veröffentlich, wie Ivo Bischofberger zusammenfasste. Im April 2010 kam es zur Gründung des Vereins «Erscht Rächt», welcher aktuell um die hundert Mitglieder zählt. «Das ganze Schaffen von Mirta Ammann präsentiert sich als erfolgreicher Prozess», so der Stiftungspräsident. Dabei komme auch ihr Charakter zum Ausdruck — der Charakter einer Frau, die sich als Autodidaktin bezeichnet und fast keine Notenkenntnisse hat. So hat sie gemäss ihrer Biografie begonnen, selber zu komponieren. Es sei ganz einfach. Man brauche nur grosse Ohren, offene Augen, viel Bauch und Menschen-Kinder, die zeigen würden, was für sie wichtig und lustig sei.

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