APPENZELL: Die Schwester und das leere Kloster

Angst kenne sie nicht. Sie sei nicht allein im Haus. Es sei voller Engel und Heiliger. Schwester Agatha lebt seit Ende Mai im Kloster in Appenzell – als einzige Schwester. Die Kapuzinerinnen hatten es vor bald acht Jahren aufgegeben.

Regula Weik
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Schwester Agatha im Gemüsegarten des Klosters Maria der Engel in Appenzell. (Bild: Michel Canonica)

Schwester Agatha im Gemüsegarten des Klosters Maria der Engel in Appenzell. (Bild: Michel Canonica)

APPENZELL. Wenn Schwester Agatha an den ehemaligen Zimmern der Kapuzinerinnen entlang schreitet, hallt es im langen Gang. Vor bald acht Jahren sind die letzten fünf Schwestern ausgezogen; sie hatten sich an den Apostolischen Stuhl in Rom gewendet mit der Bitte, das Kloster Maria der Engel im Dorfzentrum von Appenzell aufheben zu dürfen.

Seither steht das Haus leer – aber immer offen für Pilger und Menschen, die einen Ort der Stille suchen. Seit einigen Monaten geht nun auch wieder eine Schwester in Maria der Engel ein und aus – vorerst für ein Jahr. Was führte Schwester Agatha aus Vorarlberg nach Appenzell? Und was führte die Ärztin einst ins Kloster? Welche Pläne, Ideen und Hoffnungen hat sie für Maria der Engel?

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