Anschluss an die Spitze gehalten

Die Mitglieder des TSV Salto belegten am Leuberg-Cup in Zuzwil den dritten Platz und verbrachten ein Trainingslager in Teufen. Am Samstag früh morgens trudelten die nervösen Stufenbarren-Frauen und die übermütigen Einzelturner in der Grüenau-Turnhalle ein.

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Die Mitglieder des TSV Salto belegten am Leuberg-Cup in Zuzwil den dritten Platz und verbrachten ein Trainingslager in Teufen.

Am Samstag früh morgens trudelten die nervösen Stufenbarren-Frauen und die übermütigen Einzelturner in der Grüenau-Turnhalle ein. Während die Ladies sich nach Zuzwil begaben, stürmten die Einzelturnerinnen und Turner ins Appenzellische, wo sie den Nachmittag damit zubrachten, Wagemutiges zu probieren und ihr Können unter Beweis zu stellen.

Das taten auch die Stufenbarren Vize-Schweizer-Meister am Leuberg-Cup. Sie versuchten den Konkurrenten zu trotzen und ihren Gewinnerplatz vom letzten Jahr zu verteidigen. Mit einem neuen Programm, neuen Turnern und neuen Konkurrenten, sprach vieles gegen einen erneuten Sieg, der dann auch ausblieb. Mit dem guten dritten Rang waren die Stufenbarrenturnerinnen aber zufrieden. Das Programm begeisterte, am Ausdruck und der Ausführung kann noch gefeilt werden. Klar ist, dass die Toggenburgerinnen auch dieses Jahr den Anschluss an die Spitze geschafft haben.

Bis spät in die Nacht hinein

In einer modernen Turnhalle, in einem kleinen Dorf irgendwo an einem schönen ländlichen Appenzeller Fleckchen, wurde am Samstag noch bis spät in die Nacht hinein geturnt. Der TSV Salto Wattwil durfte die Turnanlage in Teufen für ihr Trainingslager benutzen.

Turnen und Böden fegen

Obwohl die Sonne zum Faulenzen und Erholen einlud, versprach der Sonntag nichts dergleichen. Hartes Training, Schweiss und schmerzende Muskeln standen auf dem Programm.

Was sich wie Folter anhört, erwies sich dann aber doch als nicht allzu schlimm, den gerade wegen des vielen Trainings, verbesserte sich unser Programm und auch der Zusammenhalt untereinander wurde gestärkt. Zusammen genoss man den Sonntagabend, grillte, spielte und sang. Trotz lahmen Gliedern und müden Liedern, brachte man am Montag noch die Kraft auf, den Morgen durchzuturnen, sich zu bewegen und anschliessend noch die Böden zu fegen.

Und so endete ein Wochenende voller Stärken und Schwächen, Gefahren und Chancen, Zufriedenheit und Angst, Unsicherheit und schliesslich Erfolg. Fröhlichen Gemütes und eifrigen Mutes haben die Turner und Turnerinnen ihr Bestes gegeben.

Lara Abderhalden

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