Anpfiff im Regionalfussball

Hart umkämpftes Mittelmass: Kaum eine Appenzeller Fussballmannschaft hat in dieser Saison Grosses vor. Die meisten peilen einen Platz im gesicherten Mittelfeld an. Einzig Teufen liebäugelt mit dem direkten Wiederaufstieg, die Bühlerer Frauen wollen sich in der 1. Liga etablieren.

Roman Hertler
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FUSSBALL. In der Saison 2012/2013 spielen wiederum zwei Mannschaften aus dem Appenzellerland in der 3. Liga mit. Beim FC Appenzell hat man schon Anfang Juli mit den Saisonvorbereitungen begonnen. Nachdem die Appenzeller Kicker letztes Jahr in die 4. Liga abgestiegen waren, gelang dieses Jahr der Wiederaufstieg. «Das Ziel ist ein gesicherter Platz im Mittelfeld», wie Trainer Hubi Stock verlauten lässt. Er weist aber auf die starke Gegnerschaft in der Rheintaler Gruppe 3 hin.

«Nach den vielen ferienbedingten Abwesenheiten sind die Vorbereitungen für die kommende Saison gut angelaufen», sagt Heinz Künzler, Trainer beim AC Milan Herisau. Man habe zwar mit Andrin Wieland, der in die erste Mannschaft wechselte, einen gewichtigen Abgang zu verzeichnen. Dieser soll aber mit dem Nachzug von Junioren abgefedert werden. Ein wichtiges Saisonziel nebst dem Ligaerhalt ist es denn auch, die jungen Talente an die Mannschaft heranzuführen.

Speicher a mit sechs Neuen

Letzte Woche trainierten beim FC Bühler gerade mal zwölf Spieler. «Viele sind noch in den Ferien», meint Trainer Gianni Pinto. Man arbeitet auf eine bessere Klassierung als in der letzten Saison hin, wo Rang 4 resultierte.

Der FC Heiden hat sein letztjähriges Ziel, eine Top-3-Klassierung, vor allem wegen mangelnder Chancenauswertung nicht erreichen können. Der Zuzug aus der zweiten Mannschaft, Semir Krizevac, soll denn auch verstärkt Offensivakzente setzen. Ein Platz unter den ersten drei wird von Trainer Elef Mistridis auch in diesem Jahr angestrebt.

Der FC Speicher a verjüngt sein Team heuer mit insgesamt sechs Junioren aus den eigenen Reihen. Diese gilt es nun, ins Kader einzubauen. Laut Trainer Marco Keel ist das Ziel, im vorderen Drittel mitzuspielen. «Wir wollen endlich die Früchte der letzten Jahren ernten.» Der FC Teufen musste in der letzten Saison den Abstieg in die 4. Liga hinnehmen. «Seit zwei Wochen wird nun wieder trainiert», sagt der Teufner Trainer, Dani Langenegger. Ein Wiederaufstieg wäre schön, das Ziel ist aber mindestens eine Klassierung unter den ersten drei.

Der FC Urnäsch hatte in den ersten Trainings im Juli noch viele Abwesende zu verzeichnen. «Wenn die Mannschaft komplett ist, haben wir aber ein gutes Team beieinander», so Trainer Gunthard Scharrenbroich. Es gilt in dieser Saison, nicht abzusteigen.

Bühler will sich behaupten

Eindrücklich war der Aufstieg der Bühlerer Frauen in die 1. Liga: «Wir haben die Liga klar dominiert», erklärt Trainer Aykut Sakarya. Mit einem Torverhältnis von 74:10 und ohne Niederlage habe man den Aufstieg geschafft. Es sei gelungen, so Sakarya weiter, einen guten Teamgeist zu entwickeln. Eine schnelle Integration in die 1. Liga und die Pflege der guten Stimmung im Team sind die wichtigsten Ziele der Bühlerer Damen.

Einer Verjüngungskur unterzog sich das Team «Appenzell-Bühler Frauen» in der 4. Liga. Man hat für diese Saison die komplette B-Juniorinnen-Equipe des FC Appenzell übernommen. Laut Trainer Juan Isler ist es das Ziel, eine solide Mannschaft zu bilden und möglichst lange um Platz 1 zu spielen. Auch Isler ist zufrieden mit der bisherigen Vorbereitung.

ERSTE RUNDE Samstag, 18. August 17.00 Uhr: Milan Herisau – Gossau 17.00 Uhr: Heiden – Fortuna SG 17.30 Uhr: Appenzell – Rüthi 17.30 Uhr: Urnäsch – Speicher b 18.00 Uhr: Speicher a – Rebstein 18.00 Uhr: Niederwil – Bühler Sonntag, 19. August 13.00 Uhr: Balzers Grp. – Appenzell-Bühler Grp. Frauen. 13.30 Uhr: Bühler Frauen – Staad 2 Dienstag, 21. August 20.00 Uhr: Teufen – Neukirch-Egnach Spielplan: www.football.ch

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