Annemarie Greiner ist Kirchenpräsidentin

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In letzter Minute hat sich Annemarie Greiner bereit erklärt, das Kirchenpräsidium von Oberegg für eine Amtsperiode zu übernehmen. Daniel Breu, der vor Jahresfrist mangels Nachfolger eine Zusatzrunde eingelegt hatte, darf sich zurücklehnen. Er gehörte der Kirchenverwaltung seit 2002 an, zunächst als Bauchef, dann während elf Jahren als Präsident. Er betreute in dieser Funktion nicht nur Renovationsprojekte, die PV-Anlage auf dem Kirchendach war Teil seines Wirkens. Viel Zeit wendete er auf im Zusammenhang mit der Gründung der Seelsorgeeinheit über dem Bodensee, und zuletzt fädelte er mit Erfolg den Mesmerwechsel ein.

Kirchenpflegerin Karin Schnetz präsentierte ein erfreuliches Rechnungsergebnis. Dank unerwartet hoher Vorjahres- und Handänderungssteuern resultierte ein Ertragsüberschuss von knapp 43 000 Franken, dies nach einer Rückstellung von 30 000 Franken für die Renovation des Pfarrhauses. Der Gesamtertrag belief sich auf 637 500 Franken. Der Vorschlag wurde dem Eigenkapital zugewiesen; es beziffert sich per Ende 2016 mit 586 600 Franken.

Das Budget 2017 sieht bei einem Gesamtertrag von 595 500 Franken einen Ertragsüberschuss von 39 000 Franken voraus bei gleich bleibendem Steuersatz von 22 Prozent. Bericht und Rechnung, das Budget und der Steuersatz wurden einstimmig gutgeheissen.

Daniel Breu dankte in seinem letzten Jahresbericht all den guten Geistern, die teils seit Jahrzehnten ihren Beitrag an das Gelingen des Pfarreilebens leisten. Schliesslich rührte er die Werbetrommel für die Initiative zur freiwilligen Einführung des Ausländerstimmrechts in den Kirch­gemeinden, die an der Lands­- gemeinde zur Abstimmung gelangt. (rr)