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INNERRHODEN. Für die Berechnung von Unterstützungsbeiträgen durch das Sozialamt bestehen kantonale Richtlinien, die seit 1. Januar 2002 angewendet werden. Demnach erhalten Unterstützungsbedürftige, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen, einen Freibetrag zuerkannt.

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INNERRHODEN. Für die Berechnung von Unterstützungsbeiträgen durch das Sozialamt bestehen kantonale Richtlinien, die seit 1. Januar 2002 angewendet werden. Demnach erhalten Unterstützungsbedürftige, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen, einen Freibetrag zuerkannt. Mit dieser Massnahme würde ein Anreiz dafür geschaffen, dass aktiv Erwerbsmöglichkeiten gesucht oder ein bestehender Erwerb beibehalten werde, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Standeskommission habe nun den Freibetrag bei Erwerbstätigkeit von 250 auf 400 Franken pro Monat angehoben. Bei Mehrpersonenhaushalten hat sie, wie es weiter heisst, die Freibetragspauschale auf 700 Franken erhöht. Im Falle von Teilzeitbeschäftigungen erfolge eine anteilmässige Reduktion der Pauschale.

Mit dieser Erhöhung soll die Motivation für die Übernahme oder das Beibehalten eines Erwerbs nochmals etwas erhöht werden. Die übrigen Berechnungsansätze in der Richtlinie bleiben demgegenüber unverändert. Die Neuerung gilt seit dem 1. Januar 2013. (rk)

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