Anerkannte Ausbildungsstätte

SALEZ. Die Ausbildung der Landwirte mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) und des Agrarpraktikers (EBA) läuft unter dem Dach des Berufs- und Weiterbildungszentrums Buchs (BZB). Beheimatet ist die Ausbildung am Landwirtschaftlichen Zentrum St. Gallen, Rheinhof, in Salez (LZSG).

Adi Lippuner
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SALEZ. Die Ausbildung der Landwirte mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) und des Agrarpraktikers (EBA) läuft unter dem Dach des Berufs- und Weiterbildungszentrums Buchs (BZB). Beheimatet ist die Ausbildung am Landwirtschaftlichen Zentrum St. Gallen, Rheinhof, in Salez (LZSG).

Dort werden auch die Bäuerinnen ausgebildet sowie Weiterbildungen für den Agrotechniker HF, die Betriebsleiterschule und für den Direktzahlungskurs angeboten. Die breite Palette an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten am BZB Rheinhof in Salez wird rege genutzt. Mit dem geplanten Neubau wird nicht nur der Standort aufgewertet, die Landwirte erhalten auch ein verbessertes Lernumfeld.

Spezialrichtung Biolandbau

«Der Rheinhof ist das Bindeglied zwischen traditioneller Berglandwirtschaft und Acker-/Gemüsebau im Rheintal und Sarganserland», so Ausbildungsleiter Martin Willi.

Die Schule sei bestrebt, eine breite Ausbildungspalette anzubieten. Nebst den klassischen Themen wie Viehzucht und Futterbau gehe es im Unterricht auch um Geflügelhaltung, Obst- und Gemüsebau sowie Nischenproduktion. Zudem besteht auch die Möglichkeit, seinen Abschluss in Spezialrichtung Biolandbau zu machen.

Berater und Fachlehrer

Auch während der Unterrichtszeit sitzen die angehenden Landwirte nicht ständig in den Schulzimmern. Der schuleigene Landwirtschaftsbetrieb ermöglicht eine praxisnahe Ausbildung. Je nach Unterrichtsthema sind die Schüler im Stall, auf dem Feld oder in der Werkstätte anzutreffen. Zu einer umfassenden Ausbildung gehört für jede Schule auch die nötige Zahl von Fachlehrern. Da bietet der Rheinhof in Salez eine ideale Kombination: «Wir beschäftigen unsere Mitarbeitenden sowohl als Berater als auch als Fachlehrer und deshalb ist es für uns nicht schwierig, die entsprechenden Lehrpersonen zu rekrutieren.» Selbstverständlich werde, nebst der fachlichen Qualifikation neuer Mitarbeiter, auch ein Augenmerk auf deren pädagogische Fähigkeiten gelegt, betont Martin Willi.