Andere Prioritäten im Wasserbau

Baudirektor Jakob Brunnschweiler hatte an der gestrigen Kantonsratssitzung eine Interpellation des Herisauer SP-Kantonsrats Yves Noël Balmer zu beantworten.

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Baudirektor Jakob Brunnschweiler hatte an der gestrigen Kantonsratssitzung eine Interpellation des Herisauer SP-Kantonsrats Yves Noël Balmer zu beantworten. Dieser wollte unter anderem wissen, weshalb die vom Bund vorgeschriebenen Restwassersanierungen auch nach Ablauf einer 20jährigen Frist noch nicht abgeschlossen seien. Brunnschweiler führte die Gründe an: Erstens liegen viele der Anlagen (namentlich Kraftwerke), für die Wasser aus Fliessgewässern entnommen wird, auf der Kantonsgrenze. Deshalb könne Ausserrhoden bei der Restwassersanierung nicht auf eigene Faust handeln. Und zweitens bestand die kantonale Abteilung Wasserbau im letzten Jahrzehnt aus lediglich zwei Personen, wovon der Abteilungsleiter im letzten Jahr verstorben ist. Angesichts der anderen Aufgabe habe die Abteilung Prioritäten setzen müssen. In der Zwischenzeit sei aber eine dritte Stelle geschaffen worden. (jw)