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An Gründer und Tradition orientiert

Der Sonneblick Walzenhausen feiert am gestrigen Flüchtlingssonntag das traditionelle Jahresfest. Mit der Nutzung der Liegenschaft als Asyl-Durchgangszentrum soll die Stiftung keine reine Hausvermieterin sein, sagt deren Präsident Fredi Züst.
Lukas Pfiffner
Die Jodelformation Öhli-Chöli aus Appenzell bereicherte das Jahresfest. (Bilder: pf)

Die Jodelformation Öhli-Chöli aus Appenzell bereicherte das Jahresfest. (Bilder: pf)

WALZENHAUSEN. Das siebte Jahr sei ja berüchtigt, sagte Fredi Züst am 83. Jahresfest im Sonneblick. «Mein siebtes Jahr als Stiftungsratspräsident war nicht verflixt. Aber das achte hat es in sich.» Rund 50 Gäste fanden sich gestern am Flüchtlingssonntag im Sonneblick ein; die Jodelformation «Öhli-Chöli» aus Appenzell begleitete das Treffen.

Sich einbringen

Selbstverständlich drehten sich manche Gespräche um die Neuausrichtung der Stiftung. «Wir haben uns vor allem auf die geschichtliche und moralische Tradition des Sonnenblicks und des Gründers Paul Vogt abgestellt», sagte Züst zum Entscheid, Flüchtlinge aufzunehmen. Man habe Verständnis für Reaktionen, aber Mühe, wenn man den Verantwortlichen Falschaussagen oder schlechte Absichten unterstelle – etwa, dass die Stiftung aus rein finanziellen Motiven so entschieden habe. «Einerseits gibt ein Blick in die Jahresrechnung Klarheit bezüglich der Finanzlage. Anderseits ist es eine Tatsache, dass die ersten Gespräche zwischen Kanton und Stiftung auf Ersuchen des Regierungsrates Anfang Jahr geführt wurden.» Die Stiftung werde bestehen bleiben, aber nicht als reine Hausvermieterin. Sie solle sich nach Möglichkeit in den künftigen Betrieb im Dienste von Flüchtlingen einbringen und Ideen für die Zeit entwerfen, wenn der Kanton die Liegenschaft nicht mehr braucht. Es sollen Beschäftigungsmöglichkeiten im zukünftigen Asyl-Durchgangszentrum abgeklärt werden. «Das Wohl unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht weit oben.» Der Präsident dankte den Gönnern, der Hauskommission sowie den Kolleginnen und Kollegen des Stiftungsrates. Diesem gehört seit Anfang Jahr Hanspeter Strebel anstelle von Werner Niederer an.

Ausgeglichener Abschluss

Züst ging nicht nur auf die Zukunft des Sonneblick ein, sondern schaute auch auf einige Anlässe und die Ergebnisse im vergangenen Jahr zurück. «2015 war ein normales Jahr mit knapp 4000 Logiernächten und 1660 Gästen.» Finanziell schloss der Betrieb 2015 ausgeglichen ab, auch im neuen Jahr seien die Zahlen positiv.

Fredi Züst Präsident Stiftung Sonneblick Walzenhausen

Fredi Züst Präsident Stiftung Sonneblick Walzenhausen

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