AmbitionierterZeitplan

Bereits im kommenden Jahr will der Kanton in Hundwil in einer ersten Etappe mit den Bauarbeiten an der Urnäscherstrasse beginnen. Die Vorlaufzeit ist knapp.

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Bereits im kommenden Jahr will der Kanton in Hundwil in einer ersten Etappe mit den Bauarbeiten an der Urnäscherstrasse beginnen. Die Vorlaufzeit ist knapp. Denn: Bevor mit der Umsetzung des Projekts begonnen werden kann, muss die Regierung dieses und den dafür notwendigen Kredit in Höhe von 1,2 Millionen Franken bewilligen. Dies wird sie wohl tun, die Frage ist nur, wann. Der Kostenanteil der Gemeinde Hundwil für Strasse und Beleuchtung beläuft sich auf etwa 180 000 Franken. Diese Ausgaben sind gebunden. Sprich: Es gibt keine Möglichkeit, die Kosten anzufechten.

Steht die Finanzierung, erfolgt während 30 Tagen die Planauflage. Und genau hier könnte der ambitionierte Zeitplan des Ausserrhoder Tiefbauamtes ins Stocken geraten. Während 30 Tagen besteht die Möglichkeit, gegen die beiden Teilprojekte Einsprache zu erheben. Dass dies geschehen wird, ist nach den zahlreichen Wortmeldungen und angeregten Diskussionen anzunehmen. Vor allem die geplante Aufhebung der Parkplätze am Landsgemeindeplatz stiess auf wenig Begeisterung. Auch eine weitere Verengung der Urnäscherstrasse wurde nicht goutiert. Kann das Tiefbauamt aber nicht im nächsten Jahr mit den Bauarbeiten beginnen, wird bis 2014 zugewartet. Im Jahr 2013 soll das Dorf der Festspiele wegen baustellenfrei sein. Der Ball liegt nun bei den Mitgliedern der Gemeinde. Sie müssen entscheiden, ob sie dem ambitionierten Zeitplan des Tiefbauamtes Steine in den Weg legen oder einen ersten Schritt in Richtung «attraktives Dorfzentrum» machen. Martina Brassel

martina.brassel@appon.ch

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