AM MEISTEN STIMMEN FÜR GUT UND SIGNER: Unzufriedene bei Landammann-Wahl

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Konsultativabstimmung Überraschend klar schwang der parteiunabhängige Peter Gut obenaus. Der Walzenhauser erhielt bei der Konsultativabstimmung 43 Stimmen der Gäste des Wahlpodiums der Appenzeller Zeitung. 24 Personen kreuzten den FDP-Kandidaten Dölf Biasotto an, und auf Inge Schmid von der SVP fielen 21 Stimmen. Unentschlossen waren 14 Personen. Kommentare gab es zu zwei Kandidaten: Peter Gut sei ein kritischer, unabhängiger Denker. Er betreibe keinen emotionalen Stimmenfang, sei ehrlich und vertrauenswürdig, einfach «gutastisch». Über Inge Schmid hiess es: «Sie bringt alles mit», sie sei eine Frau, und dies sei allseits gefordert worden.

Bei der Frage nach dem künftigen Landammann goutieren es viele Gäste nicht, dass sich Köbi Frei (SVP) und Paul Signer (FDP) keiner öffentlichen Diskussion stellen. So schrieb jemand: «Wer unser Landesvater sein will, muss sich auch unseren Fragen stellen.» Frei würden 28 Personen wählen, Signer deren 36. Keinem der beiden Kandidaten die Stimme gäben 16 Personen, 23 Stimmzettel waren leer. (mc)