ALTERNATIVE GESUCHT: Ausser– und Innerrhoden suchen gemeinsam nach Deponiestandorten

Im Appenzellerland gibt es nur noch wenige Deponien, die noch Aushub aufnehmen können. Ausser– und Innerrhoden suchen nun gemeinsam nach Alternativen. Ein regional tätiges Ingenieurbüro soll Vorschläge ausarbeiten.

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Die Deponie Kaien: Im Appenzellerland können nur noch wenige Deponien Aushub aufnehmen. (Bild: PD)

Die Deponie Kaien: Im Appenzellerland können nur noch wenige Deponien Aushub aufnehmen. (Bild: PD)

2016 sind die Kantone vom Bund verpflichtet worden, ihre Deponieplanung alle fünf Jahre zu überprüfen. Abklärungen in Ausser− und Innerrhoden hätten nun gezeigt, dass neue Standorte eruiert werden müssten, teilten die Ämter für Umwelt der beiden Kantone am Mittwoch mit.

Vor allem fehle es an Möglichkeiten, Rückbaumaterialien und Aushub abzulagern, die nicht vollständig wieder verwendet werden können. Der Platzbedarf ist auch eine Folge der regen Bautätigkeit.
 

Nun wurde ein Ingenieurbüro beauftragt, nach Standorten zu suchen, die allerdings eine Vielzahl von Bedingungen erfüllen müssen: So sollen die Deponien umweltverträglich realisiert und betrieben werden. Natürliche Ressourcen wie Trinkwasser, Wald, Fruchtfolgeflächen seien zu schonen. 

Die Deponien müssten zudem ausserhalb der Siedlungsgebiets liegen und ein genügend grosses Volumen umfassen, wie es in der Mitteilung heisst. (sda)