Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Die alte Turbine kommt ins Museum

Die Bauarbeiten für das Wasserkraftwerk Gstaldenbach haben begonnen. Erneuert werden die Druckleitung, die Turbine samt Generator und die Steuerung der Anlage.
Der Betriebsleiter des EW Heiden, Christoph Mettler, Bauherrenvertreter Rolf Domenig, Adrian Hohl, Geschäftsführer Hohl AG und Matthias Täschler, Bauleiter Rüesch Engineering beim Baustart. (Bild: PD)

Der Betriebsleiter des EW Heiden, Christoph Mettler, Bauherrenvertreter Rolf Domenig, Adrian Hohl, Geschäftsführer Hohl AG und Matthias Täschler, Bauleiter Rüesch Engineering beim Baustart. (Bild: PD)

Das Wasserkraftwerk Gstaldenbach wurde für eine umfassende Erneuerung abgeschaltet. Die Erneuerung der Anlage wird bis im Herbst an den Baustellen an drei verschiedenen Standorten ersichtlich sein, schreibt das Elektrizitätwerk Heiden in einer Mitteilung.

Die Druckleitung beginnt beim Stauweiher List. Dort wird sie mit einer neuen Messeinheit ergänzt. Diese Messeinheit überwacht die Druckleitung. Sollte die Druckleitung einen Schaden aufweisen, so kann sie innert kürzester Zeit abgesperrt werden. Weiter wird gleich bei der Staumauer eine neue Steuerung eingebaut. Diese hilft, die Überwachung vor Ort sicherzustellen.

Die Arbeiten für die Erneuerung der Druckleitung starten je nach Witterung im Januar im Abschnitt Stöckli. Die Grabarbeiten sind in vier Lose aufgeteilt und erfolgen nacheinander, hinunter in Richtung Zentrale Hinterlochen. Zusammen mit den Aushubarbeiten wird die alte Leitung entfernt. Als Erstes starten die Grabarbeiten, anschliessend werden die Rohre der Druckleitungen verlegt. Bevor der Graben wieder aufgefüllt werden kann, wird eine Druckprüfung stattfinden. Es ist geplant, dass der grösste Teil der Druckleitung noch vor Beginn der Vegetationsphase fertiggestellt werden kann.

In der Zentrale beginnen derzeit die Rückbauarbeiten. Anschliessend wird das Fundament für die neue Maschinengruppe geschaffen. Eine der bisherigen Turbinen wird als Museumsstück erhalten bleiben. Die neue Pelton-Turbine wird voraussichtlich im Frühsommer auf dem neuen Fundament ausgerichtet und angeschlossen. Anschliessend erfolgen die Verkabelungen, welche durch das EW Heiden ausgeführt werden. Gleichzeitig erfolgt der Einbau der neuen Steuerung, welche den automatisierten Betrieb ermöglichen wird.

Die Fertigstellung der Arbeiten ist für den Herbst geplant. Anschliessend erfolgt nach einem 30-tägigen Probebetrieb die reguläre Betriebsaufnahme. (pd)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.