ALT ST. JOHANN: Sicherer Schulbus

Seit diesem Schuljahr werden Kinder mit einem neuen Bus zur Schule gefahren. Dieser entspricht den aktuellsten Sicherheitsrichtlinien und fährt ökologisch.

Sabine Schmid
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Übergabe des neuen Schulbusses durch Garagist René Metzger an Schulleiter Stefan Gubler, Schulratspräsidentin Rita Elmer und Schulbusfahrer Willi Bühler (von links). (Bild: Sabine Schmid)

Übergabe des neuen Schulbusses durch Garagist René Metzger an Schulleiter Stefan Gubler, Schulratspräsidentin Rita Elmer und Schulbusfahrer Willi Bühler (von links). (Bild: Sabine Schmid)

Sabine Schmid

sabine.schmid

@toggenburgmedien.ch

Seit vielen Jahren arbeitet die Schule Wildhaus-Alt St. Johann mit der Churfirstengarage zusammen. So erstaunt es nicht, dass der neuste Schulbus ein Fahrzeug der Marke Ford ist. Seit diesem Schuljahr bringt Schulbusfahrer Willi Bühler die Kindergärtler und Primarschüler mit diesem Fahrzeug von Starkenbach und Unterwasser zum Schulhaus in Alt St. Johann. Auch wird der Bus für Fahrten ins Hallenbad in Nesslau und für Schülertransporte bei Schulprojekten eingesetzt. Zwischen 13000 und 15 000 Kilometer macht der rotlackierte und mit grünen Punkten verzierte Schulbus pro Jahr. Dies hauptsächlich auf der Kantonsstrasse, so dass der Schulbus über keinen Vierradantrieb verfügt.

Spurhalteassistent und elektrische Schiebetür

Die Schule Wildhaus-Alt St. Johann, die rund 70000 Franken für den Schulbus ausgegeben hat, machte in Punkto Sicherheit keine Kompromisse. So verfügt der Bus über einen Spurhalteassistenten. «Das Steuerrad vibriert, wenn ich auf der Strasse die Sicherheits- oder die Seitenlinie berühre», erklärt Schulbusfahrer Willi Bühler. Heute sei ein Spurhalteassistent eine Vorschrift für neue Schulbusse, fügt Garagist René Metzger hinzu.

Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, wurde beim Schulbus eine elektrische Schiebetür eingesetzt, die vom Busfahrer auf Knopfdruck geöffnet wird. Nicht zuletzt hat jeder der 20 Sitzplätze in der Fahrgastkabine einen Dreipunkt-Sicherheitsgurt. Dabei wurde beim Ausbau des Fahrzeugs darauf geachtet, das Gewicht möglichst tief zu halten, so dass es nicht mehr als 3,5 Tonnen wiegt.

Auch bezüglich Abgas hat die Schule auf die neuste Technologie gesetzt. Das Fahrzeug hat einen Dieselmotor der Euro-6-Norm. «Gegenüber dem nun ersetzten Fahrzeug, das noch nicht einmal einen Partikelfilter hatte, ist das ein enormer Schritt», sagt René Metzger.

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