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ALT ST. JOHANN: Revue über Sturm, Geld und Resultate

Das Feldschiessen ist jedes Jahr ein Höhepunkt und wird von vielen Gästen besucht. Auch an der Delegiertenversammlung des Bezirksschützenverbands Obertoggenburg war das Feldschiessen Thema. Weil ein Sturm das OK ins Schwitzen brachte.
Kurt Geisser, Bezirksschützenmeister, Angela Rutz, Gewinnerin Bezirkscup, Robert Brunner, abtretender Veteranenfähnrich, und Christian Hildebrand, erste Feldmeisterschaft Pistolen (von rechts). (Bild: PD)

Kurt Geisser, Bezirksschützenmeister, Angela Rutz, Gewinnerin Bezirkscup, Robert Brunner, abtretender Veteranenfähnrich, und Christian Hildebrand, erste Feldmeisterschaft Pistolen (von rechts). (Bild: PD)

Bezirksschützenmeister Kurt Geisser begrüsste 58 stimmberechtigte Vereinsmitglieder, Gäste, Ehrenmitglieder und die Schiesskommission im Restaurant Ochsen in Stein zur Delegiertenversammlung. In seiner Einleitung bedankte sich Geisser bei allen Funktionären. Besonders erwähnte er Jakob Büchler, der in Bern als Nationalrat in verschiedenen Gremien die Schützen- und Waffenanliegen vertrat. Doch bevor die Delegiertenversammlung nach den Statuten losging, lies Alois Sennhauser von der Schiesskommission über das verflossene Jahr Revue passieren und sprach über das Schiesswesen und die Sicherheitsvorkehrungen. Mit einer Schweigeminute begann nach diesem Referat Kurt Geisser die Delegiertenversammlung. Besonders wurde an Bruno Fumagalli gedacht, der immer ein offenes Ohr für die Schützen hatte, sei es für Sitzungen oder im Sponsoring beim Feldschiessen.

Reibungsloser Schiessbetrieb trotz Sturmschaden

In den Jahresberichten wurde nochmals das Vereinsjahr 2017 vorgestellt. Das Feldschiessen fand in Alt St. Johann statt, wo der Sturm am Freitagabend das Zelt beschädigte und Schützen und OK etwas ins Schwitzen brachte.

Doch zum Glück gab es keine Verletzten und mit Hilfe der Schützen wurde die ganze Anlage aufgeräumt, sodass der Schiessbetrieb am Samstag reibungslos fortgesetzt werden konnte. Mit 497 Schützen 300 Meter und 108 Schützen 50/25 Meter waren es 35 Schützen weniger als 2016. Doch das Obertoggenburger Feldschiessen ist jedes Jahr ein Höhepunkt und wird von vielen Gästen aus Militär und Politik besucht. Schützenkönigin 300 Meter wurde Sonja Van Winden, SG Nesslau. Bei den Pistolenschützen waren dies René Koller und Martin Forrer, beide Pistolen, aus Alt St. Johann. Bester Jungschütze wurde Simon Bollhalder aus Alt St. Johann und bester Veteran Hansueli Schmid MSV Speer-Laad. Die Vereinsrechnung schliesst mit einem Gewinn von 3000 Franken ab. 2018 wurde ein Plus budgetiert. Die Kasse und das Budget wurden einstimmig angenommen.

Wie jedes Jahr wurde in allen Vereinen der Kantonalstich mit 98 Hauptdoppel und 46 Nachdoppel geschossen. Beste Resultate mit 79 Punkten auf 300 Meter erreichten Jakob Schweizer, Nesslau und Walter Grob aus Wildhaus. Bei den Pistolenschützen 25 Meter mit 100 Punkten Andreas Schweizer, Alt St. Johann und bei 50 Meter Walter Lusti, ebenfalls aus Alt St. Johann.

Ein weiterer Punkt des Vereinsjahres 2017 war die Gruppenmeisterschaft. 19 Gruppen aus dem Obertoggenburg schossen die ersten zwei Runden im eigenen Schiessstand. Zehn Gruppen schafften die Limite und durften sich in Wil mit den anderen Vereinen aus dem Kanton messen. Sechs Gruppen qualifizierten sich weiter für die Hauptrunden und im Cups System ging es weiter. Im September durfte als einzige Gruppe die von der MSV Speer-Laad ins Albisgiuetli zum Schweizer-Final und erreichten den 21 Rang. Im Jungschützenwesen nahmen im Obertoggenburg 77 Jungschützen teil. Das Schiessen wurde in Theorie und Praxis geübt und in verschiedenen Wettkämpfen im Verein und Bezirk gemessen. Der Jungschützenchef Martin Forrer übergab die Preise den Jungschützen. Am Wettschiessen gewann Jonas Bösch SV Stein. Am Bezirkscup gewann Angela Rutz, Laad-Nesslau den Final. Zweiter wurde Oliver Bischof, Stein und dritter Jonas Bühler, Alt St. Johann. Vom Match­wesen berichtete Andreas Künzli über 300 Meter und 50 Meter Pistole und nahm die Ehrungen vor. Die Kantonale-Match­medaille Bronze bekamen Ruedi Scherrer, Wilhelm Tell und Rene Rust, MSV Speer-Laad. Silber gewann Jakob Rutz, MSV Speer-Laad und Gold gewann der Chef selber. Bei den Matchschützen Pistole durfte Oliver Heller, Pistolen Ebnat-Kappel nach Wil, wo der den 5. Rang erreichte.

Eine Ehrung und ein neuer Fähnrich

Als letzte Ehrung wird an der Delegiertenversammlung jeweils die erste Feldmeisterschaft abgegeben. Acht Feldschiessen Karten und acht Bundesprogramm Karten. In diesem Jahr konnte nur ein Schütze diese Ehrung entgegennehmen. Christian Hildebrand, Pistolen Ebnat-Kappel, konnte die Medaille in Empfang nehmen. Der Veteranen-Fähnrich Robert Brunner aus Lütisburg musste sein Amt aus gesundheitlichen Gründen abgeben. Er wurde 2013 gewählt. Neu wurde Hansueli Schmid, MSV Speer-Laad gewählt. Da im Kantonalverband die Strukturen geändert und angepasst werden, waren an diesem Abend Georg Breitenmoser und Thomas Bernet des Kantonalverbands anwesend und erklärten die Änderungen.

Morgen Samstag findet in Walenstadt die kantonale Delegiertenversammlung statt, wo die Änderungen erneut zur Sprache kommen. (pd/lim)

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