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Das erste «Alsam» befasst sich mit der Arbeitswelt der Zukunft

«Alsam», das neue Appenzeller Forum, wird konkret. Nächste Woche starten die ersten Anlässe. Unter den Referentinnen ist die in Teufen aufgewachsene Nadja Schnetzler.
Karin Erni
Nadja Schnetzler arbeitet nach der aus Japan stammenden Kanban-Methode. (Bild: PD)

Nadja Schnetzler arbeitet nach der aus Japan stammenden Kanban-Methode. (Bild: PD)

Der Verein Gesundheitsregion Appenzellerland hat sich neu ausgerichtet. Dies kommt mit dem Namenswechsel des Trägervereins unter dem neuen Namen «alsam» zum Ausdruck. Das Dialektwort steht für «alle miteinander». Neu will man sich nicht mehr ausschliesslich gesundheitlichen Themen widmen. Mit den geplanten Anlässen soll ein breites Publikum aller Altersschichten angesprochen werden.

Den Auftakt zur ersten «alsam»-Veranstaltung bildet der Dokumentarfilm «Die stille Revolution», der am Montag im Kino Rosental in Heiden gezeigt wird. Der Film zeigt am Beispiel des Unternehmers Bodo Janssen, der die deutsche Hotelkette Upstalsboom führt, wie neue Unternehmensformen funktionieren könnten. Zur Unternehmenskultur von Upstalsboom gehört das Wohlergehen sämtlicher Mitarbeiter, aber auch die Gesundheit von Gesellschaft und Umwelt. Carsten Helms, der Finanzleiter von Upstalsboom, und Kristian Gründling, der Filmregisseur und Unternehmensberater, sind am Anlass anwesend und beantworten Fragen. «Eine wichtige Forderung des Films ist es, Hierarchien abzubauen», sagt Nadja Schnetzler. Sie betreibt in Biel eine eigene Beratungsfirma. «Heutige Firmen sind in der Regel immer noch pyramidenmässig organisiert. Das heisst eine kleine Spitze sagt den Untergebenen, was zu tun ist. Die Informationen tröpfeln sozusagen von oben nach unten zur Basis.» Das System sei relativ träge und wenig geeignet zur Bewältigung der heutigen Informationsflut und temporeicher Arbeitsprozesse, ist sie überzeugt.

«Arbeitsweisen der Zukunft orientieren sich am Vogelschwarm oder einem Netzwerk. Sie sind schneller und resilient, das heisst besser vor Störungen gefeit», ist Schnetzler überzeugt.

Schneller dank Kanban-Methode

Die von Nadja Schnetzler propagierte Kanban-Methode ist ein Werkzeug, mit dem die firmeneigenen Prozesse visualisiert und die Kommunikation im Team verbessert wird. Die Methode ist gemäss der Referentin für jede Firma oder auch für Schulen gut geeignet. An diesem Nachmittag können die Teilnehmer die Methode mit praktischen Übungen ausprobieren. Im Vorfeld gibt die HSG-Professorin Heike Bruch Einblick in neuste Forschungsergebnisse bezüglich der Arbeitswelt der Zukunft. Der Kinofilm «Die stille Revolution» und der Seminartag sind im selben Ticket inbegriffen. Der Seminartag kann separat gebucht werden.

Neuer Präsident gewählt

An der Hauptversammlung am 13. Mai wurde der Trägerverein Gesundheitsregion Appenzellerland in «alsam» unbenannt und der Vorstand gewählt: Gérard Jenni aus dem zürcherischen Wermatswil übernimmt das Präsidium. Er verfügt gemäss einer Mitteilung über weitreichende Erfahrungen in der Leitung von Event- und Tourismusprojekten. So war Jenni unter anderem Direktor der AG Hallenstadion Zürich, Geschäftsführer der Andermatt Swiss Alps AG und Geschäftsführer der Good News Productions AG. Aktuell ist er Produktionsleiter für das Knie-Jubiläums-Musical. Die Heidlerin Lucie Waser übernimmt das Vize-Präsidium. Ralph Lehner, Projektleiter der Standortförderung des Kantons Appenzell Ausserrhoden, Marianne De Tomasi aus Walzenhausen und Karina Wolff aus Zürich ergänzen den Vorstand. Die Appenzellerland Tourismus AG bleibt Im Vorstand vertreten. Mit den Gründungsmitgliedern arbeitet der Verein alsam auch zukünftig über sein Projekt, das Appenzeller Forum alsam, eng zusammen.

Ein weiterer öffentlicher Anlass ist im Kino Rosental am Sonntag, 2. Juni, um 20.15 Uhr mit acht Kurzfilmen der Krebsliga Schweiz. In Anwesenheit von Ernst Richle der Krebsliga Ostschweiz. Pro verkauftes Ticket werden fünf Franken der Krebsliga gespendet. Infos und Tickets: www.alsam.ch.

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