Als Kampfrichter in der Arena

Der Appenzeller Schwingerverband schickt nebst Schwingern einen Kampfrichter nach Burgdorf. Peter Eisenhut hat nach seiner Karriere als Schwinger hinter den Kampfrichtertisch gewechselt.

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HERISAU. Als einziger Appenzeller unter den Kampfrichtern wird der Herisauer Peter Eisenhut am Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf teilnehmen. Er ist einer von 21 Kampfrichtern und wird vom Nordostschweizerischen Schwingerverband an das Schwingfest entsandt.

Auf Platz 5

Schon am Eidgenössischen Schwingfest 2010 in Frauenfeld stand Peter Eisenhut als Kampfrichter im Einsatz. Damals noch als Ersatzkampfrichter sammelte er Erfahrung, die er am kommenden Wochenende gebrauchen kann. Zudem richtete er am Unspunnen-Schwinget 2011 über Sieg und Niederlage. In Burgdorf wird Eisenhut auf Platz 5 die Gänge beurteilen. Zwar sei er als Kampfrichter sehr nahe am Geschehen, Zeit, um das Geschehen auf den anderen Plätzen zu verfolgen, bleibe aber keine, so Eisenhut. «Für die Schwinger geht es am Eidgenössischen um viel, da erfordert es von den Kampfrichtern die absolute Aufmerksamkeit.»

Erfahrung als Aktivschwinger

Bei seiner Tätigkeit als Kampfrichter zehrt Peter Eisenhut von seinen Erfahrungen als Aktivschwinger. Während vieler Jahre stieg er selber in die Zwilchhosen und gewann zahlreiche Kränze. In Bern und Nyon griff der 38-Jährige als Turnerschwinger selber an eidgenössischen Anlässen ins Wettkampfgeschehen ein. Ohne die Erfahrung als Aktivschwinger wäre das Kampfrichtern schwierig», so Eisenhut. Denn diese lasse die Geschehnisse eines Zweikampfes absehbar werden. (bei)