Als Hitler unser Nachbar war

Edgar Feuchtwanger wächst in behüteten, bildungsbürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater ist Verleger des angesehenen Verlages Duncker & Humblot, seine Mutter Pianistin.

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SGT-TT00-2308-040

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Edgar Feuchtwanger wächst in behüteten, bildungsbürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater ist Verleger des angesehenen Verlages Duncker & Humblot, seine Mutter Pianistin. In seinem jüdischen Elternhaus geben sich die Intellektuellen der Weimarer Republik die Klinke in die Hand: Schriftsteller, Maler, Musiker. Sein Onkel Lion, der berühmte Autor, geht ebenso ein und aus wie Carl Schmitt und Thomas Mann. Doch mit dem Aufstieg Adolf Hitlers, des Nachbarn der Feuchtwangers, legt sich ein Schatten über Edgars Kindheit, der zunehmend düsterer wird. Mit immer neuen Schikanen werden die deutschen Juden gedemütigt und ausgegrenzt, der Vater verliert seine Stelle und wird verhaftet, als im November 1938 in ganz Deutschland die Synagogen brennen. Anrührend, eindrucksvoll, oft komisch und traurig zugleich berichtet der renommierte Historiker Edgar Feuchtwanger in seinen Erinnerungen vom Untergang der Weimarer Republik, vom Verlust der Kindheit und von einer grossbürgerlich-jüdischen Welt, die es in Deutschland heute so nicht mehr gibt.

Edgar J. Feuchtwanger: Als Hitler unser Nachbar war: Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus, Siedler-Verlag, 221 Seiten Öffnungszeiten: Dienstag 16 bis 20 Uhr Donnerstag 15.30 bis 17.30 Uhr Samstag 9 bis 11 Uhr In den Schulferien nur samstags www.biblioludo-ek.ch

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