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ALPSTEIN: Wandersaison vielerorts erfolgreich

An sonnigen Tagen zieht es Jung und Alt ins Freie. Gasthäuser und andere Attraktionen sind, speziell in den Bergen, stark auf gutes Wetter angewiesen, um genügend Besucher anzulocken. Aber nicht immer ist Sonnenschein garantiert.
Samira Hörler
Blick auf den Fälensee in Richtung Ruhesitz am Abend. (Bild: Angelika Ebneter)

Blick auf den Fälensee in Richtung Ruhesitz am Abend. (Bild: Angelika Ebneter)

Samira Hörler

samira.hoerler@appenzellerzeitung.ch

Das schöne Wetter beschert uns nicht nur gute Laune, es weckt auch die Wanderlust. Viele treibt es hinaus in die Natur, ins Grüne, um dem Gemüt etwas Gutes zu tun und sich vom Alltag zu erholen. Die Berggaststätten im Alpstein laden zum Verweilen und Geniessen ein und eignen sich für einen gemeinsamen Familienausflug. Bevor der Winter einbricht und der Schnee die Gipfel bedeckt, sollte man sich nochmals nach draussen begeben und den Altweibersommer voll auskosten. Das Berggasthaus Bollenwees erfreut sich gerade im Sommer einer grossen Beliebtheit bei Wanderbegeisterten. «Vieles ist bei uns natürlich abhängig vom schönen oder eben weniger schönem Wetter. Anfang Sommer, im Mai, Juni, ist es ausschlaggebend, dass uns der Petrus gnädig ist. Dieses Jahr hatten wir Glück. Mai bis August waren sehr gute Monate. Im September machten uns die schlechten Wetterprognosen einen Strich durch die Rechnung», so Thomas Manser-Barmettler, Wirt des Berggasthauses Bollenwees. «Dieser Besuchereinbruch hielt nicht davon ab, dass diese Saison überdurchschnittlich gut verlief. Wir sind durchaus zufrieden. Aber es war eben kein Rekordjahr. Die letzten zwei Wochen machten den schlechten September aber teilweise wieder wett, und wir hoffen natürlich, dass es so bleibt», so Manser-Barmettler. Saisonende ist beim Berggasthaus Bollenwees am 1. November. Für diesen Samstag ist eine Saisonabschluss-Fete geplant, bei der die Kapelle Echo vom Schwendetal ihr musikalisches Können zum Besten geben wird.

Auch auf dem Säntis herrscht momentan Hochbetrieb. Das Panoramarestaurant Säntisgipfel hat das ganze Jahr über offen, die Hochsaison ist jedoch im Sommer bis in den Herbst hinein. «Wir öffnen unsere Türen jeweils morgens um 7.30 Uhr und haben durchgehend bis 18 Uhr geöffnet. Die Gäste sind den ganzen Tag über willkommen», erzählt Markus Strässle, Leiter der Gastronomie im Panoramarestaurant Säntisgipfel. «Im Moment ist bei uns einiges los. Das gute Wetter beschert uns viele Besucher. Sowieso können wir dieses Jahr auf gute Zahlen zurückblicken. Einzig im Frühling, da machte uns der späte Schnee etwas zu schaffen», so Strässle. Allgemein sei der Schnee das grösste Problem. Nur geübte Berggänger würden sich dann noch in die Berge getrauen. «Wanderer die nicht erfahren sind, bleiben bei Schneefall besser zu Hause. Es können schnell Unfälle passieren, wenn das Gelände rutschig ist», warnt Strässle. Solange noch kein Schnee liegt und die Sonne scheint, wünscht sich Markus Strässle, dass die Berggänger das gute Wetter nutzen, sich eine Auszeit gönnen und die schöne Aussicht geniessen. Im Winter freut er sich dann auf die alljährliche Metzgete und auf die verschiedenen Anlässe während der Weihnachtszeit. So zum Beispiel das Weihnachtskonzert am 2. Dezember. Auch im Berggasthaus Aescher-Wildkirchli ist man durchaus zufrieden. Dank des schönen Wetters kommen die Gäste in Strömen, um das aussergewöhnlich gelegene Gasthaus zu besuchen. Seit Anfang Mai stehen die Türen noch bis zum 1. November offen. Vom 27. bis 29. Oktober veranstaltet Familie Knechtle-Fritsche die zweite Metzgete des Sommers.

Der Kronberg an der Olma in St. Gallen

Der Kronberg bietet nicht nur Verpflegungs- und Verweilmöglichkeiten an, sondern unter anderem auch einen Seilpark und eine Bobbahn. «Gerade bis Ende August nutzen viele Besucher und Wanderer unsere Angebote, auch dank des schönen Wetters. Im September gingen die Zahlen aufgrund der Wettereinbrüche mit Schnee, Regen und tiefen Temperaturen etwas zurück», so Kathrin Weber, Geschäftsleiterin der Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg AG. uch hier habe das schöne Herbstwetter wieder einiges wett gemacht. «Unsere Angebote werden seit Oktober wieder stärker genutzt. Wir sind momentan mit einem Seilpark an der Olma in St. Gallen vertreten. Auch dort sind die Besucher begeistert. Die Bobbahn Kronberg wird nach wie vor rege genutzt, wobei es natürlich vom Wetter abhängt, wie viele Besucher wir verzeichnen können», so Weber. Die einzige Hürde, die noch genommen werden müsste, sei die optimale Einplanung des Personals verteilt auf die verschiedenen Bereiche des Kronbergs. «Da die Personenfrequenz an den einzelnen Tagen unterschiedlich hoch ist, müssen wir den Personalaufwand jeweils anpassen», erklärt Weber. «Daran arbeiten wir noch. In diesem Monat realisieren wir einen grösseren Umbau der Talstation unserer Luftseilbahn. Dazu haben wir einen provisorischen Container eingerichtet, damit der Betrieb nicht negativ beeinflusst wird und weiterlaufen kann», so Weber. «Trotzdem liegen wir im Vergleich zu 2016 mit unseren Zahlen immer noch etwas voraus. Das wollen wir so beibehalten. Im November bereiten wir uns auf den Winterbetrieb vor», schliesst Kathrin Weber.

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