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Interview

Bergwirte-Präsident: «An Spitzentagen hat es sehr viele Leute im Alpstein, aber an vielen Tagen hat es für die Gäste mehr als genug Platz»

Thomas Manser-Barmettler wirtet im Berggasthaus Bollenwees. Er ist zudem Präsident des Bergwirtevereins Alpstein. Er äussert sich zum Bergsommer und zu Herausforderungen.
Mea McGhee
Das Berggasthaus Bollenwees am Fälensee. (Bild: Ralph Ribi)

Das Berggasthaus Bollenwees am Fälensee. (Bild: Ralph Ribi)

Thomas Manser, Bollenwees-Wirt und Bergwirte-Präsident (Bild: pd)

Thomas Manser, Bollenwees-Wirt und Bergwirte-Präsident (Bild: pd)

Wie verlief diese Saison für die Bergwirte im Alpstein?

Thomas Manser: Nach dem äusserst guten Bergsommer 2018 hätten wir nicht gedacht, dass ein ähnliches positives Ergebnis erzielt werden könnte. Doch wir hatten erneut eine sehr gute Saison ohne gravierende Unfälle. Lang anhaltende Schlechtwetterphasen blieben aus und wir durften uns über viele flotte Gäste freuen.

Wie sind die Berggasthäuser im Alpstein für die Zukunft gerüstet?

Die Betriebe sind gut aufgestellt. Wo es nötig war, konnte investiert werden, etwa in Wasch- oder Trocknungsräume. Heute werden weniger Übernachtungsmöglichkeiten angeboten, dafür ist die Qualität gestiegen. In einigen Berggasthäusern hat kürzlich die Leitung gewechselt. Es ist schön, dass die meisten Nachfolgen innerhalb der Familien geregelt werden konnten. Wenn man mit dem Betrieb verwurzelt und geerdet ist, wird man wohl nicht so schnell dazu verleitet, jeden Trend mitzumachen.

Apropos Trend: Der Alpstein als Wandergebiet ist beliebter denn je. Was bedeutet das für die Bergwirte?

Wandern liegt allgemein im Trend. Im Alpstein haben wir eine gute Infrastruktur mit gepflegten Wanderwegen und vielen Einkehrmöglichkeiten. Wir stellen fest, dass sich das Gästesegment erweitert. Zu Kletterern und Wanderern gesellen sich heute Jogger, Familien aus dem Ausland und urbanere Gäste. Natürlich hat es an Spitzentagen sehr viele Leute im Alpstein. Man muss sich aber bewusst sein: An vielen Tagen hat es für die Gäste mehr als genug Platz.

Man hört, Gäste würden bei Regenwetter trotz Reservation einfach fernbleiben. Ist das so?

Natürlich beeinflusst das Wetter die Pläne der Gäste. Viele buchen Monate im Voraus. Ist der Wetterbericht schlecht, sagen sie kurzfristig ab. Das ist verständlich, und in solchen Fällen erheben wir eine kleine Stornogebühr, die in der Regel bezahlt wird.

Planen die Bergwirte für die nächste Saison eine Aktion wie einst die Königstour?

Der Whisky-Trek läuft heuer aus. Konkret ist nichts Neues geplant. Wichtig ist, dass die 25 Mitglieder den Geist des Bergwirtevereins mittragen und pflegen. In diesem Sinne wir es sicher irgendwann wieder eine gemeinsame Aktion geben.

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