Alpensagen bei «Kunst auf dem Grat»

Die am 1. August eröffnete Kunstausstellung auf dem Stauberngrat mausert sich zu einem Publikumsmagneten. Das Ausstellungskonzept und die von Lili Langenegger, Dölf Mettler, Hubert Müller, Muriel und Rolf Sprecher sowie Bernarda Mattle ausgestellten Werke befassen sich mit dem «Hena und Dena».

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Die am 1. August eröffnete Kunstausstellung auf dem Stauberngrat mausert sich zu einem Publikumsmagneten. Das Ausstellungskonzept und die von Lili Langenegger, Dölf Mettler, Hubert Müller, Muriel und Rolf Sprecher sowie Bernarda Mattle ausgestellten Werke befassen sich mit dem «Hena und Dena». Noch einen Schritt weitergeht nun die Werdenberger Erzählerin Caroline Capiaghi (Bild), welche heute Freitag, 24. September, ab 19 Uhr, auf Staubern spannende Alpensagen von «hena und dena» erzählt.

Nach den Bildern und Skulpturen der Künstler erhalten damit die künstlerischen Aktivitäten auf dem Stauberngrat mit dem gesprochenen Wort, den damit verbundenen Mythen und dem Mystischen der Alpenwelt, eine weitere Dimension. (pd)

TanzPlan Ost gastiert in Herisau

Die TanzPlan-Ost-Tournee ist gestartet.

Das Tanzförderprojekt der Ostschweiz, des Fürstentums Liechtenstein und der ig-tanz ostschweiz zeigt zeitgenössischen Tanz in der ganzen Region. Nach dem Auftakt in Schaan ist jetzt Herisau an der Reihe: Heute Freitag und morgen Samstag, 24. und 25. September (Beginn jeweils um 20.15 Uhr), im TanzRaum Herisau. Weitere Stationen sind Zürich, Neuhausen, Chur, Steckborn, St. Gallen und – zum Abschluss Mitte Dezember – Konstanz.

Zu sehen sind im TanzRaum Herisau sechs hochkarätige Tanzproduktionen, die die Vielfalt des zeitgenössischen Tanzschaffens in der Region demonstrieren. Eines dieser Stücke stammt aus der Feder des jungen Choreographen Philip Amann aus Herisau. (pd)

www.tanzplan-ost.ch www.tanzraum.ch

Ausstellung zu Dunant und Moynier

Im Internationalen Museum des Roten Kreuzes in Genf wurde am Mittwoch eine Ausstellung über die beiden Hauptgründer des Roten Kreuzes, Henry Dunant und Gustave Moynier, eröffnet, die in diesem Jahr beide den 100. Todestag haben. Die Ausstellung mit dem Titel «Henry Dunant und Gustave Moynier: Freunde und Feinde» will dem Umstand Rechnung tragen, dass die Öffentlichkeit über Moynier im Gegensatz zu Dunant wenig weiss, obwohl er massgeblich an der Gründung und der Struktur des Roten Kreuzes mitgewirkt hat.

So thematisiert ein Teil der Ausstellung auch Moyniers Wirken während seiner über 40jährigen IKRK–Präsidentschaft. Auch die Feindseligkeiten, die sich zwischen den beiden bald einmal einstellten, sind Thema der Ausstellung: Nach Konflikten über die Ausrichtung des Roten Kreuzes trug Moynier dazu bei, dass der finanziell angeschlagene Dunant an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurde. (jw)

«Henry Dunant und Gustave Moynier: Freunde und Feinde» Internationales Museum des Roten Kreuzes, Genf, bis 23. Januar 2011