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Alkoholkurzzeittherapie – Standbein im Spital Wattwil

Ratsuchende Menschen mit Alkoholproblemen oder deren Umfeld stehen oft vor der Entscheidung, welche Hilfe für sie angemessen und wirksam ist.
Alkoholkranke Menschen werden in einer Alkoholkurzzeittherapie im Spital Wattwil, ohne dabei ausgegrenzt zu werden, behandelt. (Bild: Ralph Ribi)

Alkoholkranke Menschen werden in einer Alkoholkurzzeittherapie im Spital Wattwil, ohne dabei ausgegrenzt zu werden, behandelt. (Bild: Ralph Ribi)

Ratsuchende Menschen mit Alkoholproblemen oder deren Umfeld stehen oft vor der Entscheidung, welche Hilfe für sie angemessen und wirksam ist. Braucht es eine stationäre Behandlung in einer Psychiatrischen Klinik, einer Suchtfachklinik oder im Spital Wattwil, welches als einziges Spital in der Deutschschweiz eine Alkoholkurzzeittherapie anbietet?

Nachhaltigkeit prüfen

In den stationären, spezialisierten Therapieeinrichtungen in der Schweiz werden jedes Jahr rund 1300 Personen mit dem Hauptproblem Alkohol behandelt, davon pro Jahr durchschnittlich 160 Personen in der Alkoholkurzzeittherapie des Spitals Wattwil.

In einer Zeit, wo Staat, Versicherungen und Konsumenten Kosten und Nutzen medizinischer Leistungen stark gegeneinander abwägen, werden Behandlungsprogramme im Bereich der Sucht besonders kritisch hinterfragt. Die Qualität des Angebotes und die Nachhaltigkeit müssen überprüft werden. Ausgehend davon, dass Alkoholabhängigkeit eine Krankheit wie jede andere ist, kann sie sinnvollerweise auch in einer dafür spezialisierten und zum viertenmal nach QuaTheDA zertifizierten Therapieeinrichtung, wie der Alkoholkurzzeittherapie des Spitals Wattwil, behandelt werden.

Ausgrenzung vermeiden

Der Vorteil einer derartigen Behandlung ist, dass die Stigmatisierung, die Ausgrenzung minimiert wird. Es ist eine Behandlung, die in einem Spital mit einer spezialisierten Einrichtung stattfindet, und unterscheidet sich nach aussen nicht von einer Behandlung einer anderen körperlichen Erkrankung. Für viele Menschen mit einer Alkoholerkrankung ist es wichtig und hilfreich, in einer Institution von hoher gesellschaftlicher Akzeptanz, einem Spital eben, behandelt zu werden. Einwände, dass Alkoholabhängigkeit selbstverschuldet ist, sind bekannt. Folgeerkrankungen (zum Beispiel Kreislauf-, Lungen- und Magen-Darm-Krankheiten) von unsportlichen, gestressten, sich ungesund verhaltenden und ernährenden Menschen werden auch im Spital behandelt.

Die Kombination, wie sie im Spital Wattwil mit der Alkoholkurzzeittherapie angeboten wird, mit medizinischer Grundversorgung, therapeutischer Betreuung, Kunsttherapie, Bewegungs- und Entspannungstherapie stellt eine optimale Betreuung von Menschen dar, welche eine Alkoholerkrankung aufweisen und ihre spezifischen Reaktionsweisen hinterfragen und verändern möchten.

Roland Walther, Leitung PSA

www.alkoholtherapie.ch

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