Albert Koller erhält Innerrhoder Anerkennungspreis

Der Präsident der Theatergesellschaft Appenzell wird für sein langjähriges kulturelles Engagement und seine Verdienste um das Theater geehrt. 

Alessia Pagani
Drucken
Teilen
Stefan Sutter, Präsident der Stiftung Pro Innerrhoden, überreichte Albert Koller den Anerkennungspreis. Bild: PAG

Stefan Sutter, Präsident der Stiftung Pro Innerrhoden, überreichte Albert Koller den Anerkennungspreis. Bild: PAG

Die Überraschung war gelungen: Sichtlich gerührt, beinahe schon ungläubig, nahm Albert Koller am Freitagabend in der Kirche des Kapuzinerklosters in Appenzell den Anerkennungspreis der Stiftung Pro Innerrhoden entgegen. Der Präsident der Theatergesellschaft Appenzell hatte nicht mit der Auszeichnung gerechnet, welche ihm Stefan Sutter zum Ende der Theatervorstellung von «Bilder putzen» überreichte. «Das ist übertrieben», so Koller in einer ersten Wortmeldung. Die über 200 anwesenden Theatergäste pflichteten dem nicht bei. Mit viel Applaus huldigten sie Albert Koller. Man war sich einig: wenn, dann hat Koller diesen Anerkennungspreis verdient.

Die seit 1971 bestehende Stiftung Pro Innerrhoden bezweckt die Förderung der einheimischen Kultur und steht heute unter dem Präsidium von Stefan Sutter. Nebst einem Kulturpreis vergibt die Stiftung in unregelmässigen Abständen einen Anerkennungspreis. Damit werden Personen geehrt, die sich um Innerrhoden und um das kulturelle Geschehen im Kanton besonders verdient gemacht haben. Vergangene Preisträger sind etwa die Kunstvermittlerin Agathe Nisple, die Kulturschaffende Mirta Ammann, auch bekannt als Clown Mili, oder Philipp Haas, langjähriger OK-Präsident des Ländlerfests Appenzell.

Anlaufstelle für sämtliche Anliegen

Albert Koller erhielt den Preis für sein langjähriges Theaterschaffen. Seit sechs Jahren ist Koller Präsident der rund 70 Mitglieder zählenden Theatergesellschaft Appenzell. Diese bringt alle zwei Jahre ein Theaterstück zur Aufführung. Unter der Leitung Albert Kollers entstand 2017 bereits das erfolgreiche Stück «Tschingge». Und in diesem Jahr nun «Bilder putzen», welches wegen grosser Nachfrage kommenden Freitag und Samstag Zusatzvorstellungen gibt.

Zuvor arbeitete Albert Koller unter anderem 2013 beim Freilufttheater «Der dreizehnte Ort» im Rahmen des 500-Jahr-Jubiläums AI/AR in Hundwil mit oder war 2005 als Präsident des Organisationskomitees beim Festspiel «Ueli Rotach» Anlaufstelle für sämtliche Anliegen», wie auch Stefan Sutter am Freitag betonte.