«Alarmübung» für die Alte Garde

Am Samstag konnten die Mitglieder der «Alten Garde» einer speziellen Alarmübung der Feuerwehr Herisau beiwohnen. Zudem wurden das Ausrücken und die neue Organisation getestet.

Werner Grüninger
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HERISAU. «Was lange währt, wird endlich gut.» Die prekären Verhältnisse im altwürdigen Feuerwehrhaus an der Kasernenstrasse gehören der Vergangenheit an. Mit dem Bezug des neuen Feuerwehrdepots an der St. Gallerstrasse wollte der Kommandant Roger Schläpfer die Organisation und das Ausrücken testen. Dieser speziellen Alarmübung durfte auch die Alte Garde beiwohnen.

Letzter Einsatz

Gegen 50 Alt-Gardisten wohnten am Samstag um 8 Uhr der speziellen Alarmübung bei und nahmen Abschied vom alten Feuerwehrhaus, welches der Feuerwehr über 125 Jahre lang gedient hatte.

Um 8.10 Uhr wurde Alarm ausgelöst, Rauch qualmte aus den Räumen. Tanklöschfahrzeug, Autodrehleiter und Universal-Löschfahrzeug fuhren innert kürzester Zeit vor. Gleichzeitig mit dem Schnellangriff über das Treppenhaus erfolgten auch die Rettungen mit der Autodrehleiter, während gegen das Schulhaus Bahn ein Übergriff verhindert wurde. Auf der Rückseite wurde die Situation überwacht – in früheren Jahren wäre ein Angriff mit der «Hakenleiter» beim Tröchnungsturm erfolgt –, damit der Schaden in Grenzen gehalten werden konnte.

Kommandant Roger Schläpfer verfolgte das Ausrücken und die neue Organisation am neuen Standort. Er war zufrieden, musste aber zur Kenntnis nehmen, dass es hie und da bei Einsätzen zu kleineren Verzögerungen kommen kann. Die 12 Fahrzeuge und 17 Anhänger, die auf verschiedene Standorte verteilt waren, sind nun auf einem einzigen Standort untergebracht und die prekären Verhältnisse (Gerätschaften und Parkplätze) sind verschwunden.

Alte Erinnerungen

Bei einem kleinen Rundgang durch die leeren Räumlichkeiten wurden alte Erinnerungen an die jeweilige 15jährige Tätigkeit bei der Feuerwehr wach. Mit dem Besuch der Alarmübung und Abschied vom Feuerwehrhaus geht für die Alt-Gardisten eine lange Feuerwehrzeit zu Ende und gehört der Vergangenheit an.

Im Sommer wird die Alte Garde Gelegenheit erhalten, das neue Feuerwehrdepot zu inspizieren.

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