«Aktuell geht es um Qualität»

Nachgefragt

Drucken
Teilen

55083 Einwohner: Sie haben erreicht, was Sie als Ziel stets angestrebt haben, nämlich die Kantonsbevölkerung wieder auf 55000 Personen anzuheben.

Der Regierungsrat hat sich in den letzten Regierungsprogrammen jeweils das Ziel gesetzt, dass die Bevölkerung langfristig wächst und wieder über 55000 Einwohnerinnen und Einwohner ansteigt. Auch wenn es etwas länger gedauert hat, bis wir dieses Ziel erreicht haben, freut es mich sehr, dass wir dieses langfristige Ziel nun erreicht haben.

Seit 2006 ist die Bevölkerung mit Ausnahme des Jahres 2010 stetig am Wachsen. Worauf führen Sie das in der Hauptsache zurück?

Für die Bevölkerungszunahme gibt es viele Gründe: Die Bevölkerung ist in der ganzen Schweiz vor allem aufgrund der Zuwanderung gewachsen. Zudem haben wir in Appenzell Ausserrhoden unsere Hausaufgaben gemacht: Mit den Projekten «Bauen & Wohnen» und «Arealentwicklung» konnten wichtige Impulse gesetzt werden.

14 Gemeinden sind gewachsen, 6 haben verloren. Gibt es Faktoren, die die Verlierergemeinden gemeinsam haben?

In unserem Kanton gibt es keine «Verlierergemeinden»! Aber für peripher gelegene Gemeinden mit einem kleinen Angebot an attraktivem beziehungsweise modernem Wohnraum ist es sicherlich schwieriger.

Geht das Wachstum weiter und mit welchem Ziel?

Ich bin überzeugt, dass sich Ausserrhoden weiter positiv entwickeln wird. Das aktuelle Regierungsprogramm hat sich Qualität und nicht mehr Quantität zum Ziel gesetzt. Allfällige neue Ziele bezüglich Einwohnerzahl könnten aber durchaus in einem nächsten Regierungsprogramm neu formuliert werden. (eg)