Afrikas Hunger ist ungestillt

Am letzten Sonntag fand in der katholischen Kirche Ebnat-Kappel der Gottesdienst zur Fasteneröffnung mit Suppenzmittag statt.

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Ebnat-Kappel. Afrikas Bodenschätze stillen unseren Konsumhunger - nicht aber den Hunger in Afrika – Bodenschätze und Menschenrechte. Im Gottesdienst zur Fasteneröffnung am vergangenen Sonntagmorgen in der katholischen Kirche ging es nicht um fromme, erbauliche Reden.

Auf Kosten der Ärmsten

Pfarrer Philippe Müller und Pastoralassistent Marco Süess verstanden es aufzuzeigen, wie wir alle, die täglich das Handy, aber auch jedes andere Elektrogerät oder das Auto benützen, dies auf Kosten der Ärmsten im rohstoffreichen Afrika und anderen Drittweltländern tun. Die Kollekte des Gottesdienstes und der Erlös aus dem «Suppenzmittag» gehen an die Hilfswerke Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein.

Suppe und Brot

Etwa siebzig Erwachsene und eine grosse Zahl Kinder kamen anschliessend in die liebevoll dekorierte Mehrzweckhalle Schafbüchel, um in guter Tradition Suppe und Brot (neben der bewährten Gerstensuppe aus der Küche des Alters- und Pflegeheims Wier gab es auch eine viel gelobte vegetarische Gemüsesuppe) und später Kaffee und Kuchen zu geniessen. Zahlreiche Tisch- und sonstige Spiele wurden nicht nur von den Kindern in Anspruch genommen.

Zum Umdenken anregen

Der Kurzfilm «Wenn der Napf ein Peruaner wäre» regte zum Nachdenken an. «Vielleicht kann die diesjährige Fastenzeit-Aktion neben dem Beitrag an die genannten Hilfswerke auch ein Umdenken im Konsum bewirken, um mitzuhelfen bei der Bewahrung unserer Schöpfung», so die Organisatoren des Anlasses in Ebnat-Kappel. (pd)