Adventsmarkt Trogen: Der kalten Bise getrotzt

Während der Adventsmarkt in Appenzell aufgrund der Wetterlage verschoben wurde, haben die Organisatoren in Trogen ihre Sache durchgezogen. 45 Stände luden zum Kaufen und Geniessen ein.

Charlotte Kehl
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Der Landsgemeindeplatz im Zentrum von Trogen ist seit 1986 am zweiten Adventssamstag Plattform für den Verkauf von Produkten ausschliesslich aus sozialen Institutionen für Menschen mit Behinderung. Bild: Charlotte Kehl

Der Landsgemeindeplatz im Zentrum von Trogen ist seit 1986 am zweiten Adventssamstag Plattform für den Verkauf von Produkten ausschliesslich aus sozialen Institutionen für Menschen mit Behinderung. Bild: Charlotte Kehl

17 Musikformationen, von traditionell über klassisch bis modern und unkonventionell, spielten am 33 Adventsmarkt rund um den Landsgemeindeplatz in Trogen. Organisatorin Julia Herkert scheint keine Mühe zu haben, jedes Jahr Gruppen zu finden, die gerne in den umliegenden Beizen oder in der Kirche auch ohne Gage auftreten.
45 Stände mit originellen Geschenkideen, mit Kunsthandwerk, Spielzeug und modischen Accessoires – allesamt aus geschützten Werkstätten stammend – verlockten neben Apfelpunsch, Knoblibrot, Gerstensuppe und tibetischen Teigtaschen zum Kaufen und Geniessen. Auch wenn es kalt um die Ecken pfiff, war zeitweise kaum ein Durchkommen zwischen den Ständen.

Die Kirche füllte sich noch mehr, als Hans Sturzenegger aus Speicher in seiner Tracht im Chor der Kirche sein Hackbrett aufstellte. Grossen Anklang fand auch das Appenzeller Kammerorchester und die Sunsingers, ein farben- und stimmfreudiger Chor aus behinderten Kindern und Erwachsenen, vermochten die Kirche bis auf den letzten Platz zu füllen und das Publikum zu begeistern. Die Verleihung des Kunstpreises wurde von der Gruppe Spindel umrahmt.