ADL: Warum wurde nicht schon vorher informiert?

Leserbrief zum Artikel «Nun bleiben doch alle Schulen im Dorf» vom 17. März. In weiten Teilen finde ich den Artikel von Mea Mc Ghee sehr gut. Aber dass die Eltern entschieden haben sollen, dass der Sekstandort in den Gemeinden bleiben soll, ist eine Unterstellung, die ich so nicht hinnehme.

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Leserbrief zum Artikel «Nun bleiben doch alle Schulen im Dorf» vom 17. März.

In weiten Teilen finde ich den Artikel von Mea Mc Ghee sehr gut. Aber dass die Eltern entschieden haben sollen, dass der Sekstandort in den Gemeinden bleiben soll, ist eine Unterstellung, die ich so nicht hinnehme.

In keiner Vorderländer Gemeinde wurde das Stimmvolk über diese wichtige Sache befragt. Die Gemeinderäte, die Gemeindepräsidenten und die Schulleitungen haben das ohne Einbezug der Bevölkerung und damit auch ohne die Eltern entschieden. Alle beharren darauf, dass es in ihrer Gemeinde eine Oberstufe gibt, koste es, was es wolle. In unserer Gemeinde wurde der Entscheid, ADL einzuführen, über die Budgetabstimmung vollzogen. An der Budgetversammlung wurde das Thema «Oberstufe wie weiter» kurz erwähnt. 19 Prozent gingen an die Urne, davon haben 179 Ja und 47 Nein gestimmt. Aufgrund dieser 179 Ja-Stimmen führen sie nun ADL ein und behaupten, das Stimmvolk habe das ja so gewollt.

Ich als Elternteil von zwei Kindern, die diese Einführungsphase mitmachen (müssen!), fühle mich von der Gemeinde nicht ernst genommen. Jetzt, im nachhinein, wird die Bevölkerung informiert, und zwar am Samstag, 28. April, von 9 bis 12 Uhr in der Aula der Oberstufe. Warum erst jetzt und nicht vor der ganzen Entscheidung?

Astrid Schantong

Hub 584

9427 Wolfhalden