Achtung, fertig, Fahnenmarsch!

Für 550 Mann der Infanterierekrutenschule 11 endet die militärische Grundausbildung mit einer Zeremonie: Auf dem Landsgemeindeplatz in Appenzell treten sie zur feierlichen Fahnenübernahme an.

Karin Erni
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APPENZELL. Die Fahnenübernahme markiert das Ende der 13 Wochen dauernden militärischen Grundausbildung der Infanterie-Rekrutenschule. Diese wurde im Raum St. Gallen und Appenzell absolviert. Nun verschieben sich die drei Kompanien ins Sarganserland. Dort sollen die letzten Wochen der RS, die so genannte Verbandsausbildung, abgeschlossen werden.

Der Kommandant, Oberst im Generalstab Romeo Fritz, begrüsste Soldaten und Ehrengäste. Er wies in seiner Rede auf die frühere Bedeutung der Fahne als Feldzeichen hin: «Die Fahne zeigte den Standort des Führers in der Schlacht. Wurde sie erobert, galt die Schlacht als verloren. Eroberte Fahnen hatten einen grossen Wert und wurden in Zeughäusern aufbewahrt und nie zurückgegeben.»

In späterer Zeit sei die Fahne zum Symbol für Ehre und Treue der Soldaten geworden. Auch der Ursprung der Schweizer Fahne sei militärischen Ursprungs: Die alten Eidgenossen hätten keine Uniformen besessen und sich durch aufgenähte, weisse Kreuze untereinander kenntlich gemacht. Daraus sei 1848 die Schweizer Fahne entstanden.

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