Acht neue Lernende in den Heimen

Die Alters- und Pflegeheime Ebnat-Kappel durften im August 2015 in den Bereichen Betreuung und Pflege, Hauswirtschaft und Küche acht neue Lernende willkommen heissen.

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Louis Palmer vermittelte den Schülerinnen und Schülern das Potenzial der Sonnenenergie.

Louis Palmer vermittelte den Schülerinnen und Schülern das Potenzial der Sonnenenergie.

Die Alters- und Pflegeheime Ebnat-Kappel durften im August 2015 in den Bereichen Betreuung und Pflege, Hauswirtschaft und Küche acht neue Lernende willkommen heissen. Der Gemeinderat sowie das Team der Alters- und Pflegeheime wünschen allen einen guten Start, die notwendige Beharrlichkeit, viel Freude und Erfolg sowie eine spannende Lehrzeit.

Schliessung Schwimmbad

Die vielen schönen Sommertage haben zahlreiche Gäste ins Schwimmbad Ebnat-Kappel gelockt. Auch während der Ferienzeit erfreute sich das Schwimmbad grosser Beliebtheit. Dieses Jahr war kein Flug in die Ferne nötig, um die heissen Sommertage auszukosten. Die Badesaison neigt sich dem Ende zu und der Badmeister mit seinem Team kann auf eine äusserst erfolgreiche Saison zurückblicken. Das Schwimmbad ist ab Montag, 7. September, geschlossen. Bis Sonntag, 6. September müssen die Schliessfächer geleert und die Schlüssel abgegeben werden. Das Schwimmbadteam dankt den treuen Badigästen für den Besuch und freut sich bereits auf nächsten Sommer.

Neuen Stimmenzähler gewählt

Der Gemeinderat hat für den Rest der Amtsdauer 2013 bis 2016 Stephan Kreith, Wierstrasse 6, Ebnat-Kappel, als weiteren Stimmenzähler gewählt. Mit dieser Massnahme will er allfälligen Engpässen vorbeugen.

Wirtewechsel im «Nestel»

Per 1. September gibt es im Berggasthaus Nestel einen Wirtewechsel: der Gemeinderat hat Claude Zimmermann, Burgau 1597, Flawil, das Patent erteilt.

Sanierung des Höhenweges

Nach einer notwendigen Sanierung ist der Toggenburger Höhenweg zwischen Regelstein und Tanzboden nun wieder einwandfrei begehbar. Mit dem Toggenburger Höhenweg steht dem Wanderer die schönste, aber auch eine der anspruchs-vollsten Wanderrouten im St. Galler-Land zur Verfügung, die zudem von kantonaler Bedeutung ist. Dies betrifft die Strecken diesseits und jenseits des Rickens. Aber auch Wanderwege benötigen von Zeit zu Zeit eine Art «Facelifting», vor allem dann, wenn Furchen und Gräben auf dem Boden zu Stolpersteinen für den Wanderer werden. Beim Verein St. Galler Wanderwege sind etliche Beschwerden über den schlechten Zustand der Wege zwischen Regelstein und Tanzboden eingegangen. Eine detaillierte Besichtigung vor Ort haben die Aussagen der Wanderer bestätigt. Es handelt sich um ungefähr fünf Kilometer Wegstrecke, die saniert werden muss. Zusammen mit der auf solche Arbeiten spezialisierte Firma Roth in Meilen wurde ein entsprechendes Projekt ausgearbeitet.

Anfang Juni begannen die Sanierungsarbeiten, bei denen zunächst während dreier Tage auch Personen vom Zivilschutz Hand anlegten und die Wege mit Kies aufschütteten. Die Firma Roth selbst kam mit vier bis fünf Personen, darunter Baumpfleger und Forstwarte. Nach rund vierwöchigem intensivem Einsatz bei teils immenser Hitze präsentiert sich der Wanderweg in einem perfekten Zustand. Doch nicht nur das: Heinrich Roth, Inhaber der gleichnamigen Firma, hat die Wegstrecke mit neuen Ruhebänken ausgestattet und attraktive Holzfiguren am Wegrand aufgestellt, was garantiert die grossen und insbesondere die kleinen Wandersleute freuen wird. Die Kosten für den Unterhalt des Wanderweges betragen rund 41 000 Franken und werden von den Gemeinden Gommiswald und Ebnat-Kappel zu gleichen Teilen getragen. Bei den Kosten für die Sanierung in der Höhe von 33 000 Franken beteiligt sich der Kanton mit einem Anteil von 65 Prozent.

Von Träumen und Ideen

Solarenergiepionier Louis Palmer besuchte am letzten Donnerstag die Oberstufe Wier, um den Schülerinnen und Schülern von seinem Projekt, die Erde mit einem Solarauto zu umfahren, zu erzählen.

Was im ersten Moment wenig spektakulär tönt, entpuppte sich während des Vortrages immer mehr als grossartige Leistung, welche nur durch viel Engagement und dem unbändigen Glauben an das Gelingen des Projektes möglich wurde. Seit jeher war es Louis Palmers grosser Traum, die Welt mit einem Solarauto zu umrunden. Allerdings waren die Hürden nicht ohne, existierten doch in den 80ern noch keine Solarautos.

Er entschloss sich also, sein Solarauto einfach selber zu bauen. Mit Hilfe von Privatpersonen und grossen Firmen, welche durch Werbedeals am Projekt teilnahmen, lancierte Louis Palmer den Bau des Autos 2004. Das Projekt Autobau lief so erfolgreich, dass Louis Palmer 2007 tatsächlich mit seinem Solartaxi auf die lange Reise aufbrechen konnte. Innerhalb eines Jahres besuchte der Schweizer mit seinem solarstrombetriebenen Taxi mehr als 40 Länder der Welt, immer mit dem Ziel, die Menschen dort auf die Möglichkeiten, welche der Solarstrom bietet, aufmerksam zu machen. Nach 18 Monaten Reisezeit beendete Louis Palmer seine eindrückliche Reise in der Schweiz. Mit Bildern und persönlichen Geschichten zu seiner Reise vermochte Louis Palmer die Jugendlichen der ganzen Oberstufe zu fesseln. So erklärte er Tricks, wie er bekannte Persönlichkeiten aus den jeweiligen Ländern zum Solartaxi lockte, um es zu promoten und dessen Wichtigkeit zu unterstreichen. Vom arabischen Scheich über den Hollywoodschauspieler bis hin zur Bundesrätin, alle nahmen sie einmal Platz im Solartaxi.

Louis Palmer vermittelte bei seinem Besuch in Ebnat-Kappel aber nicht nur das Potenzial der Sonnenenergie, sondern zeigte den Schülerinnen und Schülern an seinem eigenen Beispiel auch auf, dass es sich lohnt, seine Träume und Ziele zu verfolgen, dass Rückschläge zum Erfolg dazugehören und dass es für jedes Problem und jedes Hindernis eine Möglichkeit zur Überwindung gibt. (gem)

Das sind die neuen Lernenden ab August (von links): Saskia Keller (Fachfrau Gesundheit), Katharina Kestawitz (Assistentin Gesundheit und Soziales), Susanne Lieberherr (Fachfrau Gesundheit), Janika Rutz (Fachfrau Gesundheit), Katja Rutz (Fachfrau Gesundheit), Nina Rutz (Köchin), Bernhard Tinner (Fachmann Gesundheit) und Tamara Näf (Fachfrau Gesundheit). (Bilder: pd)

Das sind die neuen Lernenden ab August (von links): Saskia Keller (Fachfrau Gesundheit), Katharina Kestawitz (Assistentin Gesundheit und Soziales), Susanne Lieberherr (Fachfrau Gesundheit), Janika Rutz (Fachfrau Gesundheit), Katja Rutz (Fachfrau Gesundheit), Nina Rutz (Köchin), Bernhard Tinner (Fachmann Gesundheit) und Tamara Näf (Fachfrau Gesundheit). (Bilder: pd)