«Abwechslung muss sein»

Nachgefragt

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Ab morgen steht ein Instrument im Mittelpunkt: die menschliche Stimme. Von Donnerstag bis Samstag findet das A-cappella-Festival in Appenzell statt. OK-Präsident Emil Koller ist auch dieses Jahr stolz auf das Programm mit Formationen aus aller Welt.

Was erwartet die Besucher des diesjährigen Festivals?

Zum ersten Mal in unserer 13-jährigen Geschichte tritt am Samstag eine Formation aus Italien auf. Den Auftakt am Donnerstag macht Amasing, eine Frauenformation aus der Ostschweiz, gefolgt von Martin O. Am Freitag tritt die Apacella aus Appenzell nach zehn Jahren das zweite Mal am Festival auf. Darauf folgt die Undivided Vocal Band aus Amerika. Am Samstag machen das deutsche Duo Acoustic Instincts und die italienische Formation Cluster den Abschluss. Am Samstag können auch von Karin Streule geleitete Workshops besucht werden.

Was sind die Herausforde­rungen beim Organisieren des Festivals?

Am schwierigsten ist es, den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm bieten zu können. Die Geschmäcker gehen auch unter den A-cappella-Fans sehr stark auseinander. Wichtig ist, dass es an jedem Abend für alle etwas dabei hat. Silvio Signer, der Verantwortliche fürs Programm, leistet stets hervorragende Arbeit.

Woher stammt die Idee für das A-cappella-Festival?

Ich spielte damals schon lange mit dem Gedanken, ein A-cappella-Festival zu organisieren. Nach einigen Überlegungen entschloss ich mich schliesslich, mit drei anderen OK-Mitgliedern ein Festival auf die Beine zu stellen. Auch heute besteht das Organisationskomitee aus nur fünf Mitgliedern. Dies gelingt uns auch Dank der Unterstützung unserer Helferinnen und Helfer.

Zurück in die Gegenwart: Worauf freuen Sie sich am Festival am meisten?

Es herrscht drei Tage lang Ausnahmezustand. Ich bin ein grosser Fan von Martin O. und sehr auf die italienische Formation Cluster am Samstag gespannt. (jm)

Hinweis

Für weitere Informationen und Tickets im Vorverkauf:

www.acappella-appenzell.ch