Absurd ausgedacht und erzählt

LICHTENSTEIG. Kommenden Dienstag, 3. November, ist der Schweizer Schriftsteller Jonas Lüscher in der Städtli-Bibliothek in Lichtensteig zu Gast. Um 20 Uhr beginnt die Lesung, zu der die Bibliothek und die Vortrags- und Lesegesellschaft im Toggenburg gemeinsam alle Interessierten aus dem Tal herzlich einladen.

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LICHTENSTEIG. Kommenden Dienstag, 3. November, ist der Schweizer Schriftsteller Jonas Lüscher in der Städtli-Bibliothek in Lichtensteig zu Gast. Um 20 Uhr beginnt die Lesung, zu der die Bibliothek und die Vortrags- und Lesegesellschaft im Toggenburg gemeinsam alle Interessierten aus dem Tal herzlich einladen.

Jonas Lüscher mit Jahrgang 1973 ist 2013 aufgefallen mit seiner Novelle «Frühling der Barbaren». Sie schildert die Auswirkungen der Finanzkrise auf eine Gruppe von Spekulanten, die sich wegen einer Hochzeitsfeier in einem tunesischen Ferienressort aufhalten. Das Buch hat ihm, der in München wohnt, den bayrischen Kunstförderpreis und den Preis des Kantons Bern eingebracht; da ist er aufgewachsen. Ausserdem war er für den Schweizer Buchpreis nominiert. Also ein fulminanter Auftritt.

Doch in Lichtensteig wird Lüscher unveröffentlichte Texte aus seinem Romanprojekt «Die Vakuumtheodizee» lesen. Am Literaturfestival in Leukerbad hat er den Anfang vorgetragen. Deshalb weiss man, dass es im Buch um einen Essaywettbewerb an der amerikanischen Universität Stanford geht. Teilnehmende stellen sich der Aufgabe, logisch zu beweisen, dass alles gut sei, was sei. Es winkt eine Preissumme von einer Million Dollar. Martin Ebel vom «Tages-Anzeiger» meint dazu: es sei «wunderbar absurd ausgedacht» und «wunderbar erzählt».

Gewinnen Sie einen eigenen Eindruck von diesem Buch am Werden, und kommen Sie am Dienstag in Lichtensteig mit dem Autor ins Gespräch. (pd)