Abschluss ohne Versöhnung für die Schwellbrunner

FAUSTBALL. Schwellbrunn trat ohne Ambitionen und somit ohne Druck zum Abschlussspieltag in Oberbüren an, denn der Abstieg in die 2. Liga war bereits vor dieser Runde sicher.

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FAUSTBALL. Schwellbrunn trat ohne Ambitionen und somit ohne Druck zum Abschlussspieltag in Oberbüren an, denn der Abstieg in die 2. Liga war bereits vor dieser Runde sicher.

Was eigentlich möglich wäre

Schwellbrunn konnte von Beginn an ein solides Spiel aufziehen. Die Hinterländer profitierten von einigen Fehlern des Gegners Elgg-Ettenhausen, was den ersten Satzerfolg brachte. Die jungen Thurgauer steigerten sich in der Folge und Schwellbrunn seinerseits produzierte einige Fehler zu viel – die folgenden zwei Sätze gingen verloren. Die Appenzeller konnten sich jedoch auffangen und zeigten, was eigentlich möglich wäre. Mit fehlerfreiem und druckvollem Spiel gelang es, den Gegner jederzeit deutlich auf Distanz zu halten. Der Satzausgleich war geschafft, womit der fünfte Satz entscheiden musste. So gut die Schwellbrunner im vorherigen Satz aufgespielt hatten, so schwach starteten sie in die Entscheidung. Es war während der ganzen Saison diese Inkonstanz, mit welcher sich Schwellbrunn oft selber schlug. Schnell war eine weitere Niederlage Tatsache.

Wieder ein schlechter Schluss

Von der Niederlage sichtlich demoralisiert, begann Schwellbrunn die letzte Meisterschaftspartie gegen Ermatingen. Die Thurgauer hatten mit einem weiteren Sieg noch die Chance auf einen Medaillenrang. Sie waren es denn auch, die sofort das Spieldiktat übernahmen. Ermatingen konnte mit praktisch jedem Angriff punkten. Schwellbrunn fand kein Mittel, die Bälle des Gegners zu parieren und im eigenen Service fehlten die Ideen und der nötige Druck. Der rasche 0:2-Rückstand war die Konsequenz. Einige Umstellungen in der Abwehr und im Angriff brachten kurzzeitig Besserung. Bis zum 7:7 konnten die Hinterländer das Spiel ausgeglichen gestalten. Doch es war wiederum Schwellbrunns Unvermögen zum Schluss, welches mit Fehlern die deutliche Niederlage herbeiführte.

Wigoltingen spielt um Aufstieg

An der Tabellenspitze konnte sich Wigoltingen 2 behaupten und qualifizierte sich für die Aufstiegsspiele zur NLB. RiWi 2 belegte Rang 2, Diepoldsau 3 Rang 3. Nebst Schwellbrunn steigt mit Dozwil der zweite Liganeuling in die Thurgauer 2. Liga ab. (prh)

www.faustball-ostschweiz.ch

Es spielten: Manuel Brunner, Claudio Danuser, Peter Rohner, Samuel Bichsel, Silvano Huber, Josia Frischknecht, Christian Aegerter (Cyrill Hagen verletzt)