Abschluss fällt erfreulich aus

Der Gemeinderat Bütschwil informiert über die Abschlusszahlen der Steuerrechnung und der Rechnung 2010. Vor allem der Investitionsaufwand ist tiefer ausgefallen als budgetiert.

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bütschwil. Die Steuerabrechnung 2010 weicht insgesamt nur geringfügig vom Budget ab. Die einfache Steuer der natürlichen Personen beträgt 5 120 829 Franken und liegt 1,02 Prozent über dem Budget. Die Steuern der juristischen Personen fielen mit 417 866 Franken rund 32 000 Franken tiefer aus als budgetiert. Höhere Einnahmen resultieren hauptsächlich aus den Grundstückgewinnsteuern (plus 28 656 Franken) und den Quellensteuern (plus 19957 Franken). Die Handänderungssteuern liegen 10 850 Franken unter dem Budget. Insgesamt 2223 Steuerpflichtige zählt die Gemeinde Bütschwil 2010. 2009 waren es 2239 Steuerpflichtige.

Erfreulicher Abschluss

Die laufende Rechnung schliesst bei einem Ertrag von 17 374 057 Franken und einem Aufwand von 17 384 649 Franken mit einem Aufwandüberschuss von 10 591 Franken ab. Budgetiert war ein Defizit von 348 100 Franken. Der Aufwandüberschuss wird durch einen Bezug aus dem Eigenkapital gedeckt. Das Eigenkapital reduziert sich so auf 967 412 Franken. Der erfreuliche Abschluss resultiert aus mehreren Positionen. Die Nettoausgaben im Bereich Soziale Wohlfahrt lagen rund 190 000 Franken unter dem Voranschlag. Der Finanzbedarf der Schulgemeinden fiel rund 214 000 Franken tiefer aus als budgetiert. Im Gegenzug erhielt die Politische Gemeinde rund 96 000 Franken weniger aus dem individuellen Sonderlastenausgleich. Auch im Bereich allgemeine Verwaltung fiel der Abschluss rund 50 000 Franken besser aus als budgetiert. Die Investitionsrechnung schliesst mit Nettoinvestitionen von rund 1,406 Millionen Franken ab und fiel somit rund 246 000 Franken tiefer aus als budgetiert. Beim Kanal Gmeinmerk, welcher mit 150 000 Franken budgetiert wurde, fielen erst Kosten von rund 5000 Franken an. Die verbleibenden Kosten von 145 000 Franken werden auf das Jahr 2011 übertragen. Die Kosten des Bahnhofumbaus sind ebenfalls um rund 57 000 Franken niedriger ausgefallen als budgetiert. Die Politische Gemeinde konnte von der tieferen Bauabrechnung der SBB profitieren. Dadurch fiel der Gemeindebeitrag auch entsprechend tiefer aus. Die Kosten des Gemeindevereinigungsprojektes beliefen sich bisher auf netto rund 16 800 Franken. Budgetiert wurden 50 000 Franken. (gem)

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