Abschied als Präsident

Donat Ledergerber trat am vergangenen Montag als Präsident des Vereins Soziale Fachstelle Unteres Toggenburg zurück.

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Donat Ledergeber (rechts) wird von Bernhard Graf verabschiedet. (Bild: pd)

Donat Ledergeber (rechts) wird von Bernhard Graf verabschiedet. (Bild: pd)

BAZENHEID. An der 26. Delegiertenversammlung der Vereinigung Soziale Fachstelle Unteres Toggenburg (sfut) am vergangenen Montag wurde Präsident Donat Ledergerber, Kirchberg, verabschiedet.

Bis zur Wahl eines neuen Vertreters der Gemeinde Kirchberg wird der Verein interimsweise von Vizepräsident Bernhard Graf, Mosnang, geführt. Eine Ersatzwahl für das Präsidium findet statt, sobald die Gemeinde Kirchberg ihre Vertretung in den Vorstand der Sozialen Fachstelle bestimmt hat.

Aufgaben der Sozialen Fachstelle

In der Vereinigung Soziale Fachstelle Unteres Toggenburg haben sich die politischen Gemeinden sowie die Evangelisch-reformierten und die Katholischen Kirchgemeinden des unteren Toggenburgs (Gemeinden Kirchberg, Mosnang, Bütschwil-Ganterschwil und Lütisburg) zusammengeschlossen. Der Verein ist beauftragt, die Bereiche Berufsbeistandschaft, Sozialberatung, Suchtberatung und Öffentlichkeitsarbeit für die angeschlossenen Gemeinden sicherzustellen. Der Sitz der Sozialen Fachstelle befindet sich in Bazenheid. Sie wird geleitet von Daniel Possa und verfügt über Fachpersonal in den Bereichen Berufsbeistandschaft sowie Sozial- und Suchtberatung. An der Delegiertenversammlung vom vergangenen Montag wurden die Berichte des Präsidenten sowie des Stellenleiters Daniel Possa für das Geschäftsjahr 2014 sowie der Rechnungsabschluss 2014 und der Voranschlag 2015 von den Delegierten genehmigt. Bedingt durch seinen beruflichen Wechsel zum Generalsekretär des kantonalen Gesundheitsdepartementes reichte Präsident Donat Ledergerber, Kirchberg, seinen Rücktritt ein. Donat Ledergerber wurde an der Delegiertenversammlung vom 2. April 2012 zum Präsidenten der Vereinigung gewählt. In seiner Verabschiedung würdigte Vizepräsident Bernhard Graf Donat Ledergerber als einen Menschen, dessen Führung geprägt war von einer hohen Wertschätzung gegenüber Vorstandsmitgliedern, Stellenleitung, Mitarbeitenden und auch Klienten. Er strahlte stets Fachkompetenz, Sicherheit und Ruhe aus. Seine Aussagen und Entscheidungen waren geprägt von Besonnenheit, Klarheit und einem grossen Respekt vor der wichtigen Führungsaufgabe. Vorstand, Mitarbeitende und Delegierte der Sozialen Fachstelle wünschen Donat Ledergerber viel Freude und Energie für die neue Aufgabe, eine gute, solide Gesundheit und das notwendige Selbstbewusstsein in der anspruchsvollen und wichtigen neuen Aufgabe.

Ein Bild fürs neue Büro

Als Abschiedsgeschenk durfte Donat Ledergerber ein Bild in Empfang nehmen, welches ihn in seinem neuen Büro immer wieder an seine wichtige Aufgabe und die möglichen Stressfaktoren ermahnen soll. Ein Bild, das aber auch die Erkenntnis festhält: «Donat kann es.» (pd)