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Litteringproblem am Seealpsee verschärft sich

Immer mehr Gäste beschweren sich bei den Gasthäusern rund um den Seealpsee, dass dort vermehrt Abfall liegen bleibt. Eine intakte Natur ist für diese aber existenziell. Nun handeln die Wirtepaare auf Eigeninitiative.
Alessia Pagani
Immer mehr Abfall bleibt am Ufer des Seealpsees liegen. (Bild: APZ)

Immer mehr Abfall bleibt am Ufer des Seealpsees liegen. (Bild: APZ)

Seit einiger Zeit häufen sich bei Anita und Daniel Fritsche Meldungen über liegen gebliebenen Abfall beim Seealpsee. Das junge Paar führt seit diesem Jahr das Gasthaus Forelle am Seeufer. «Immer mehr Gäste melden uns, dass rund um den See Abfall herumliegt», sagt Anita Fritsche. Mit dem Berggasthaus Seealpsee haben die Fritsches deshalb eine Abfall-Sammelaktion ins Leben gerufen. Diese findet morgen Mittwoch statt. «Wir machen das zum ersten Mal. Es ist einfach notwendig geworden. Wir alle haben doch ein Interesse daran, dass die Umgebung schön aussieht», so Anita Fritsche. Die junge Mutter versteht das Verhalten der fehlbaren Berggänger nicht:

«Wenn man etwas den ganzen Weg hochträgt, dann nimmt man es doch wieder mit!»

Vor einiger Zeit waren auf dem Weg von Wasserauen zum See noch Abfallkübel platziert. Ein Wiederaufstellen dieser ist gemäss Fritsche allerdings keine Lösung: «Nach einiger Zeit waren rund um die Kübel Abfallsäcke deponiert worden.» Was in den Nächten wiederum Füchse angezogen hätte, die den Abfall überall verstreuten.

Aktion soll Berggänger sensibilisieren

Bei der Aktion handelt es sich um ein einmaliges Engagement. «Wir haben nicht vor, das jedes Jahr zu wiederholen, weil der Aufwand für uns sehr gross ist», so Anita Fritsche, die während der Sommermonate tagtäglich von morgens früh bis abends spät Gäste bewirtet. «Aber wir hoffen, dass wir die Berggänger so ein wenig sensibilisieren und ihnen vormachen können, dass sie wieder ein wenig mehr zu einer intakten Natur beitragen.» Wie viele Personen sich an der Aktion beteiligen werden, wissen die Fritsches nicht. Allein aus ihrem Betrieb werden drei bis vier Helfer mittun.

Berggänger, die ihren Abfall unachtsam liegen lassen, sind gemäss Anita Fritsche kein neues Phänomen.

"Dieses Jahr ist die Situation extrem. Wegen des anhaltend schönen Wetters hat es verhältnismässig sehr viele Wanderer.»

Hinweis

Wer mitmachen möchte, findet sich morgen Mittwoch um 9 Uhr beim Gasthaus Forelle ein. Die Initianten freuen sich über viele helfende Hände.

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