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Abbruch: Villa Gschwend muss für Neubauten weichen

Die Abbrucharbeiten an der Villa Gschwend in der Waldegg haben begonnen. Das Gebäude, das einst unter Denkmalschutz stand, muss Platz für acht Mehrfamilienhäuser machen.
Yann Lengacher
Die Abbrucharbeiten an der Villa Gschwend haben begonnen. (Bild: Yann Lengacher)

Die Abbrucharbeiten an der Villa Gschwend haben begonnen. (Bild: Yann Lengacher)

Die Türen fehlen genauso wie ein kompletter Gebäudeteil auf der Nordostseite. Auch die Dachziegel sind bereits weg. Der Abriss der Villa Gschwend in Herisau hat begonnen. Dort, wo das ehemals geschützte Gebäude jetzt noch ist, sollen dereinst acht Mehrfamilienhäuser stehen. Der Schutz für die Villa wurde 2016 aufgehoben.

Bauherrin ist die Tecti AG, bei welcher der ehemalige FCSG-Präsident Dölf Früh den Verwaltungsrat präsidiert. Sie hat das Grundstück in der Waldegg im Juni 2017 von der BAL Immobilien AG übernommen. Bis im Frühsommer muss die Villa Gschwend weg sein. Dann beginnen die Aushubarbeiten. Das Investitionsvolumen für die acht neuen Häuser beläuft sich auf ungefähr 25 Millionen Franken. Die Baubewilligung für den Bau der ersten sechs Häuser hat die Gemeinde Ende Februar erteilt.

Neue Häuser sollen zu Herisau passen

Eine Bedingung für die Erteilung dieser ersten Baubewilligung sei das Aussehen der Häuser gewesen, sagt Andreas Graf. Er ist Projektleiter bei der DS Architektur AG, die in den Bau der Wohnhäuser involviert ist.

«Die Mehrfamilienhäuser sollen mit ihrer Architektur nach Herisau passen, sodass sie die Gegend nicht zu stark zeichnen.»

Insgesamt 19 Eigentums- und 21 Mietwohnungen kommen in den acht Neubauten unter. «Um den verschiedenen Nachfragen gerecht zu werden, bauen wir auch unterschiedlich grosse Wohnungen», sagt Graf. Die Mehrheit des Wohnungsangebots werden Zweieinhalb- und Dreieinhalb-Zimmer-Wohnungen zu jeweils 70 und 90 Quadratmetern bilden. In den letzten Jahren habe sich die Nachfrage in Richtung kleinerer Wohnungen verschoben. «Viereinhalb- und Fünfeinhalb-Zimmer-Wohnungen sind seltener gefragt.»

Dennoch wird es in der neuen Überbauung auch grössere Wohnungen geben. Zwölf Viereinhalb-Zimmer-Wohnungen werden je 100 Quadratmeter Platz bieten. Sämtliche Häuser würden über ein Flachdach verfügen damit der oberste Stock räumlich besser genutzt werden könne, sagt Graf. Im Frühling 2021 sollen die Mehrfamilienhäuser bezugsbereit sein.

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