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Ab auf die Piste: Betreiber von Appenzeller Skigebieten ziehen erste Bilanz

Nach der letzten schneereichen Woche können viele Schneesportgebiete hohe Besucherzahlen vorweisen. Sechs Betreiber ziehen eine erste Zwischenbilanz.
Valentina Thurnherr
Viele Langläufler konnten es kaum erwarten, endlich wieder auf die Loipe zu kommen. (Bild: Fotolia)

Viele Langläufler konnten es kaum erwarten, endlich wieder auf die Loipe zu kommen. (Bild: Fotolia)

Am vergangenen Wochenende wurde man das Gefühl nicht los, es würde überhaupt nicht mehr aufhören zu schneien. Während sich die einen über die Massen genervt haben, freute es andererseits besonders die Betreiber der Ski- und Langlaufgebiete im Appenzellerland.

Beat Schrag, Verwaltungsrat des Skilifts Heiden, ist sehr glücklich über die momentane Betriebslage. «Wir haben am Sonntag, 6. Januar, den Lift in Betrieb genommen und seither läuft es sehr gut mit den Besucherzahlen.» Die meisten gingen wohl bald in die Skiferien und wollten vorher noch ihre Ausrüstung testen.

«Das Wetter war zwar nicht immer perfekt, aber das hielt die Leute nicht davon ab, Ski zu fahren», sagt Schrag mit einem Lachen.

Besonders an Abenden und an den Wochenenden sei die Piste gut befahren. Auch mit den Schneefällen der letzten Wochen hätten die Betreiber nicht zu kämpfen gehabt. «Für uns war die Menge perfekt.» Das sind dann wohl die optimalen Voraussetzungen für den heutigen Gratis Schneesporttag in Heiden.

Auch in anderen Gebieten läuft es gut

Die Heidler sind nicht die einzigen, die sich über die heftigen Schneefälle gefreut haben. Auch am Skilift Vögelinsegg in Speicher ist man sehr zufrieden mit dem Saisonstart. «Wir haben trotz teils schlechtem Wetter viele Besucher, auch beim Nachtskifahren», sagt Vereinspräsident Christof Chapuis. Besonders Schulen würden die Zeit nutzen, in der noch genug Schnee liegt. Mit den Schneemengen der vergangenen Woche gab es auch in Speicher keine Probleme. «Wir haben ja zum Glück ein gutes, bald historisches Pistenfahrzeug», sagt Chapuis mit einem Lachen. «Damit konnten wir die Piste bestens vorbereiten.» An den Tagen, an denen es stürmte, hätten sie immer wieder Schnee auf die Pisten schieben müssen. Bei heftigem Wind könne es vorkommen, dass es oben, wo der Lift aufhört, plötzlich fast keinen Schnee mehr auf der Piste habe.

«Im Moment sind die Verhältnisse aber relativ gut. Die Leute sind meist schon froh, wenn es nirgends Löcher hat, wo Dreck oder Gras zum Vorschein kommt.»

Betriebsleiter des Skilifts Osteregg in Urnäsch, Benj Ramel, lobt ebenfalls die momentanen Verhältnisse ihres Skigebietes. «Wir konnten eine so gute Piste präparieren wie schon lange nicht mehr.» Zurzeit herrschten absolute Traumbedingungen, somit stehe dem heutigen Schüler- und Dorfskirennen nichts im Wege.

Für Markus Rusch, Inhaber und Betriebsleiter des Skilifts Alpsteinblick in Gonten, dürfte es sogar noch ein bisschen mehr schneien. «Wir haben zurzeit wunderbare Verhältnisse. Einige Leute haben sogar gelobt, es sei nirgends schöner als hier.» Rusch ist überzeugt, dass die Bedingungen in den kommenden Wochen so bleiben. «Noch etwas schöneres Wetter und dann kommt das sehr gut.»

Etwas weniger Glück hatten die Betreiber des Skilifts Kaien in Grub. «Wir haben die Piste an den besonders stürmischen Tagen gesperrt», sagt Betriebsleiter Roman Bischofberger. Da die Strecke nahe am Wald liege, wollten die Verantwortlichen kein Risiko eingehen. «Im Moment sind die Verhältnisse aber tip-top und wir sind zufrieden mit der Besuchermenge.»

Beste Voraussetzungen für Langlaufloipen

Freuen dürfen sich auch die Langlaufbegeisterten. Seit der Eröffnung werde die Loipe Schönengrund-Schwellbrunn regelmässig genutzt. «Vor allem unsere Nachtloipe ist sehr beliebt», sagt Jérôme Frischknecht, Präsident des Loipenvereins Schönengrund. Ohnehin habe das Langlauf-Volk es kaum erwarten können, endlich loszulegen.

Mit den Schneemassen hätten sie keine Probleme gehabt. «Wir haben frühzeitig damit begonnen, die Strecken vorzubereiten, denn es ist wichtig, dass wir so viel Schnee wie möglich binden und herunterpressen können.»

Frischknecht hofft jetzt auf einige kältere Tage und Nächte. «Das würde die Strecke festigen und viel langlebiger machen.»

Im Moment seien die Verhältnisse aber sehr gut. «Obwohl es jetzt etwas wärmer geworden ist, hatten wir gut einen Meter Schnee, den wir verarbeiten konnten.» Viele Läufer würden sich jeweils mittels Webcam über die aktuellen Wetter- und Streckenverhältnisse informieren. «Dann kommt es oft vor, dass Leute nach dem Feierabend oder ganz spontan auf die Loipe kommen.»

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