800 Mountainbikes in Schwellbrunn

OK–Präsident Bruno Tobler ist zufrieden mit dem diesjährigen Mountainbike-Event Schwellbrunn. Mit über 800 Teilnehmenden wurde ein neuer Rekord aufgestellt und es gab keine gravierenden Verletzungen.

Johannes Wey
Merken
Drucken
Teilen
Von der «Mini»- bis zur «Challenge»-Strecke war am Mountainbike-Event für alle etwas dabei. (Bild: jw)

Von der «Mini»- bis zur «Challenge»-Strecke war am Mountainbike-Event für alle etwas dabei. (Bild: jw)

BREITENSPORT. Bei seiner zwölften Austragung konnte der Schwellbrunner Mountainbike-Event am Samstag einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen: Über 800 Radsportler nahmen eine der vier Strecken durch das Appenzellerland in Angriff. Die Schwierigkeitsstufen reichten dabei von «Mini» mit 700 Höhenmetern auf 24 Kilometern bis zur «Challenge», die mit 2300 Höhenmetern auf einer Länge von 67 Kilometern eine echte Herausforderung war. «Hut ab vor allen, die die <Challenge> absolviert haben», sagte OK–Präsident Bruno Tobler gestern auf Nachfrage: Die Strecke sei in diesem Jahr um einiges strenger ausgefallen als noch in den Vorjahren. «Dafür konnten wir den Teilnehmern dabei auch schöne Aussichten über das Appenzellerland bieten.»

Fahrer aus der ganzen Schweiz

Damit wird auch die touristische Rolle deutlich, welche der Bike-Event spielt: «Wir hatten etliche Teilnehmer, die westlich von Winterthur zu Hause sind», erklärte Tobler. Beispielsweise ging eine Gruppe an den Start, die in Biel schon morgens um 5 Uhr hatte aufbrechen müssen. Ausserdem reisten einige Teilnehmer gleich mit dem Wohnmobil an, um vor Ort übernachten zu können.

Keine Verletzten

Glücklich war der OK-Präsident auch über die Tatsache, dass es abgesehen von kleineren Schürfwunden keine Verletzungen gab. Und dass die Gemütlichkeit bei diesem Breitensportanlass nach wie vor eine grosse Rolle spielt: «Eine Gruppe rief uns von unterwegs an, dass sie im Restaurant Hundwiler Höhe <verhocket> sei und dass wir nicht auf sie warten müssen.» Auch die Festwirtschaft sei deutlich länger genutzt worden als in den Vorjahren.

Lob für die Organisatoren

Von den Teilnehmern hätten die Organisatoren ein durchgehend positives Feedback erhalten, erklärte Bruno Tobler weiter. Eine Teilnehmerin bestätigte am Samstag diesen Eindruck: «Der Anlass ist extrem gut organisiert. Man muss nur den Pfeilen nachfahren und kann sich dabei ganz auf das Fahren konzentrieren, ohne nachzudenken.»