60 Hände für den Urnäscher Skilift

Das Thermometer zeigt zwei Grad Celsius, Tau liegt auf den schattigen Wiesen der Urnäscher Osteregg. Bei der Talstation des Skilifts haben sich 30 Helfer versammelt. Betriebsleiterin Brigitte Schoop und ihr Mann Hampi teilen die Leute zu den verschiedenen Arbeiten ein.

Karin Erni
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Viele fleissige Hände packten am «Frontag» des Urnäscher Skilifts mit an und helfen so mit, dessen Existenz zu sichern. (Bilder: ker)

Viele fleissige Hände packten am «Frontag» des Urnäscher Skilifts mit an und helfen so mit, dessen Existenz zu sichern. (Bilder: ker)

Das Thermometer zeigt zwei Grad Celsius, Tau liegt auf den schattigen Wiesen der Urnäscher Osteregg. Bei der Talstation des Skilifts haben sich 30 Helfer versammelt. Betriebsleiterin Brigitte Schoop und ihr Mann Hampi teilen die Leute zu den verschiedenen Arbeiten ein. Viel muss nicht gesagt werden, denn die meisten sind nicht zum erstenmal hier. Fünf Mann kümmern sich als erstes um den Aufbau des neuen Kassahäuschens. «Es ist eine Lehrlingsarbeit», sagt Brigitte Schoop. Sie hat ihren künftigen Arbeitsplatz etwas grösser als den letzten bestellt, um mehr Platz zu haben. Doch das neue Häuschen ist lediglich in der Höhe gewachsen und erinnert etwas an einen Giraffenstall. «Nun muss ich wohl die Höhe etwas besser ausnutzen», sagt Brigitte Schoop lachend.

In der Werkstatt ist derweil Kinderarbeit angesagt. Die jüngsten Helfer sind angehalten, Splinte vom Skilift in Kistchen zu sortieren. «Eine langweilige Arbeit», finden sie.

Ein Stosstrupp, bestehend aus zwei Mann, macht sich auf zur Bergstation des Ponylifts. Sein Auftrag ist die Verankerung des oberen Umlenkrades. Dazu müssen drei Stahlseile ausgegraben werden, die dort im Frühjahr im Boden versenkt worden sind. Eine vertrackte Aufgabe scheint es. Die Männer studieren Pläne und Fotos und graben und graben. Schliesslich kommt sogar ein Geissbock herbeigelaufen, um sich die Sache genauer anzusehen. «'s isch jedes Johr wieder andersch», nervt sich einer. Doch just in dem Moment kommt das gesuchte Drahtseil endlich zum Vorschein.

Zum Schluss der Arbeiten laufen alle Helfer zu Fuss auf die Osteregg hinauf. Unterwegs werden noch einige Netze und Markierungen an Hindernissen angebracht. Oben in der Berghütte locken dann eine warme Suppe und Sonnenschein.

Die Höhe des Kassahäuschens scheint grosszügig bemessen zu sein.

Die Höhe des Kassahäuschens scheint grosszügig bemessen zu sein.

An dieser Stelle soll das neue Kassahäuschen zu stehen kommen.

An dieser Stelle soll das neue Kassahäuschen zu stehen kommen.

«Was die wohl in meiner Wiese suchen?», fragt sich der Ziegenbock.

«Was die wohl in meiner Wiese suchen?», fragt sich der Ziegenbock.

Wo ist das Kabel? Leider ist der Vierbeiner kein Suchhund.

Wo ist das Kabel? Leider ist der Vierbeiner kein Suchhund.

Achtung Kopf! Vorsicht ist beim «Hagen» geboten.

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In der Werkstatt wartet Sortierarbeit auf die Jüngsten.

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Jeder Bügel hat seinen eigenen Sponsor.

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