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Waldstätter Firma kompensiert CO2-Ausstoss mit Wald-Aufforstung

Die Kompensation von CO2-Ausstoss führt dazu, dass eine Bürgermeisterin aus Uruguay in das Appenzellerland reist. Die Industriefirma Arcolor spielt dabei eine wichtige Rolle.
Bruno Eisenhut

Die industrielle Produktion, Licht sowie Heizung in den Räumlichkeiten oder Fahrten mit den firmeneigenen Fahrzeugen – das alles verbraucht Energie. Der weltweit tätigen Farbenherstellerin Arcolor AG mit Sitz in Waldstatt ist der, vom Energieverbrauch abhängige CO2-Ausstoss ein Anliegen. So fest, dass sich die Industriefirma seit mehreren Jahren an einem Projekt in Uruguay beteiligt, um ebendiesen CO2-Ausstoss zu kompensieren.

Als Gründungsteilnehmerin unterstützt die Arcolor das Projekt der Stiftung «KMU Clima». Dieses umfasst die Aufforstung einer brachliegenden Fläche mit einheimischen und exotischen Bäumen in Uruguay. Durch die Aufforstung wird die CO2-Aufnahme erhöht und das brachliegende Land regeneriert. Weiter sollen die Naturwälder der Region bewahrt werden. Nicht zuletzt erhofft sich die Schweizer Stiftung, dass auch die lokale Bevölkerung von Uruguay profitieren kann, indem sie an der Gestaltung der Projekte mitarbeitet.

Stadtpräsidentin von Nueva Helvecia in Waldstatt

Das Projekt der Stiftung «KMU Clima» wird von anerkannten Stellen bewertet und kontrolliert. Zudem besteht eine enge Kooperation mit den lokalen Behörden. Und genau eine Vertreterin dieser Behörden weilte kürzlich bei der Firma Arcolor in Waldstatt. CEO Jörg Müller begrüsste Maria De Lima, Bürgermeisterin von Nueva Helvecia. «Ihre» Stadt im Süden Uruguays wurde 1862 von schweizerischen Einwanderern gegründet. Speziell daran: Nicht wenige der Stadtgründer wanderten damals aus dem Appenzellerland nach Uruguay aus. Nun, rund 150 Jahre später, weilte also die Bürgermeisterin wieder im Appenzellerland. Sie tat dies im Rahmen einer Schweizer Reise, um zu bestätigen, wie sehr die Stadt Nueva Helvecia und dessen Bevölkerung das Engagement der Stiftung «KMU Clima» zu schätzen wisse.

Gesamte Produktion in Waldstatt

Jörg Müller, CEO der Firma Arcolor AG, erklärte, dass die Vollkompensation des CO2-Ausstosses zur Philosophie der Firma passe. Die Arcolor produziert nach den höchsten qualitativen ökologischen und ergonomischen Standards. Die Produktionsprozesse sind auf eine hohe Energierückgewinnung optimiert. Dass der Energieverbrauch vollumfänglich kompensiert wird, passt zum Leitgedanken der Firma. Dort heisst es nämlich. «Wir machen keine Kompromisse». Mit einem jährlichen Betrag von rund 8000 Franken an die Stiftung unterstützt Arcolor das Wachstum von 4500 Bäumen. «Wir schätzen dieses Projekt der Stiftung in Uruguay», so Jörg Müller, «in der Schweiz wäre die nötige Fläche dafür schlicht nicht vorhanden.»

Für Arcolor ist ein umfassendes Umweltbewusstsein aber nicht nur eine Herzensangelegenheit. Das kontinuierlich wachsende Umweltbewusstsein führt zu höherem Bedarf an wässrigen Druckfarben. Nicht zuletzt deshalb hat es Arcolor seit der Firmengründung im Jahr 1996 zum weltweit grössten Hersteller von wässrigen Druckfarben geschafft. Jährlich werden rund 17 Tonnen Farbe produziert – vollumfänglich in Waldstatt.

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