400 Jahre Speicher: Ein rundum gelungenes Fest

SPEICHER.

Monika Egli
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SPEICHER. «Schön ist, dass es für alle etwas hat», sagte ein Besucher am Samstagnachmittag und brachte es auf den Punkt: Am Freitag die festliche Eröffnungsfeier in der Kirche, am Samstag das Dorffest vor allem für die Kinder, am Sonntag Besinnliches und Unterhaltsames für Familien – und nachts jeweils Feten für die Jugend und alle Festfreudigen.

Der Schule sei Dank

Mit viel Wetterglück ging am Samstagnachmittag ein origineller, lustiger Rummel über die Bühne respektive den Dorfplatz. Als Organisator trat die Schule von Speicher auf. Wohl unter dem Motto «spätes Mittelalter», das sich in Kleidern und Spielen ausdrückte, boten rund 400 Primar- und Sekundarschüler Unterhaltung, Spass und Spiel. Viel Aufmerksamkeit hatten die 3.- und 4.-Klässler, die es nicht müde wurden, eine «Sau» zuerst übers Festgelände zu tragen und sie dann genüsslich zu schlachten. Aber auch das Pfeil-und-Bogen- und das Büchsen-Schiessen, Schminken, Reiten, die Mittelalter-Medizin, das Fröbelturmbauen, Kegeln, Malen, Schlangenbrot… eine Gaudi.

Jubilarin im Mittelpunkt

Das Rahmenprogramm mit den Verpflegungsmöglichkeiten, den Kirchturmbegehungen, dem Spaziergang in die Vergangenheit, mit Tanzworkshops, Bärenplausch und was sonst noch alles auf dem Programm stand, bot weitere Möglichkeiten, sich zu unterhalten, ja gar sich weiterzubilden. Ein Höhepunkt war das Lichtspektakel des international bekannten Gerry Hofstetter, der die Jubilarin, nämlich die Kirche, in verblüffender Art mit Bildprojektionen zum Kunstwerk machte. Die 400-Jahr-Feier ist Geschichte. Für die Bewohner von Speicher bleiben Erinnerungen an ein rundum gelungenes Fest.

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