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33 Sekunden fehlen dem SC Herisau im ersten Meisterschaftsspiel zum Punkt

Der SC Herisau verliert zum Auftakt der 1.-Liga-Meisterschaft das Heimspiel gegen die Pikes Oberthurgau 1:3.
Mea McGhee
Mal für Mal kommen die Herisauer, hier James Bommeli, nicht an Pikes-Goalie Michal Chmel vorbei. (Bild: Lukas Pfiffner)

Mal für Mal kommen die Herisauer, hier James Bommeli, nicht an Pikes-Goalie Michal Chmel vorbei. (Bild: Lukas Pfiffner)

33 Sekunden vor Schluss: Die entscheidende Szene der Partie zwischen dem SC Herisau und den Pikes Oberthurgau. Trainer, Spieler und Fans des Heimteams sehen ein Foul an einem Herisauer, doch die Schiedsrichter lassen weiter laufen. Während Herisau kurz die Ordnung verliert, zeigen sich die Gäste unbeirrt und verwerten durch Müller zum 2:1. «Eine klare Strafe», kommentiert Herisaus Trainer Markus Rechsteiner nach dem Spiel. «Wir hätten die Sache aber vorher klar machen müssen, zeigten uns zu wenig hungrig vor dem gegnerischen Tor.» Nach einem Time-out kassiert der SCH dann 20 Sekunden vor der Sirene noch das 3:1. Vogel trifft ins leere Tor.

Gegner mit nur vier Verteidigern

Nach ausgeglichenem Beginn ist Herisau beim Season-Opening über weite Strecken besser und vor allem ausgeglichener: Während beim Heimteam alle Verteidigungs- und Sturmlinien zum Einsatz kommen, setzt Pikes-Trainer Fritz Lanz in den ersten 40 Minuten auf nur zwei Verteidigerpaare und drei Sturmlinien. Auszeichnen können sich auf beiden Seiten immer wieder die Goalies: Chmel bei den Pikes und Valentin Bauer, bei seinem ersten Ernstkampf für die Herisauer, agieren sehr sicher. Bauer etwa rettet in der 42. Minute, als Daneel alleine auf ihn zustürmt.

Mit Vehemenz zum Ausgleich

Besonders im Mittelabschnitt hat die Mannschaft von Markus Rechsteiner den Gegner im Griff. Nach einer Herisauer Druckphase, sie setzen sich im gegnerischen Drittel fest und kommen zu mehreren Chancen, gelingt den Pikes jedoch in der 27. Minute durch Malici ohne Vorankündigung das 1:0. Die Gastgeber reagieren vehement, verzeichnen in Überzahl durch Jeitziner einen Metalltreffer. Herisaus Nummer 60, wuchtig und entschlossen, lanciert schliesslich in der 38. Minute Neuzugang Dario Eigenmann, der zum umjubelten Ausgleich einschiesst. Eigenmann fällt durch sein Tempo und die Puckkontrolle positiv auf. «Die Neuen haben sich gut eingefügt», so Herisaus Trainer.

Keine Tore in Überzahl

Noch klappt im Spiel der Herisauer nicht alles nach Wunsch. In Überzahl gelingt nichts zählbares, und in der Angriffsauslösung zeigen die Gastgeber vor allem im Startdrittel Mängel. Die Thurgauer fangen einige schludrig gespielte Scheiben ab und kommen zu Abschlüssen. Und dann ist da noch die mangelhafte Chancenverwertung, die letztlich dazu führt, dass Herisau nach dem Startspiel ohne Punkte da steht. Captain Popp, Timo Koller, sein Bruder Marco oder Verteidiger Thomas Hoffmann von der blauen Linie – alle scheitern an Chmel.

Die Chance, den Fehlstart zu korrigieren, hat der SCH am nächsten Samstag beim Auswärtsspiel gegen den HC Luzern. Dieser unterlag am Samstag gegen Wetzikon 1:5.

Telegramm

Herisau - Pikes 1:3 (0:0, 1:1, 0:2)
Sportzentrum. – 292 Zuschauer. – Sr. Aegerter, Oberson/Lustenberger.
Tore: 27. Malici (Noser, Heitzmann) 0:1. 38. Eigenmann (Jeitziner) 1:1. 60. (59:27) Müller (Grigioni) 1:2. 60. (59:40) Vogel (Neher, Urech, Herisau ohne Torhüter) 1:3.
Herisau: Bauer; Jeitziner, Bleiker; M. Koller, Hoffmann; Olbrecht, Hofstetter; T. Koller, Pace, Gartmann; Popp, Rotzinger, Bommeli; Grau, Eigenmann, Jäppinen; Hausammann, Inauen, Grüter.
Pikes: Chmel; Maier, Urech; Huber, Grigioni; Müller, Vogel, Arnold; Malici, Heitzmann, Noser; Daneel, Neher, Henry; Germann, Ungemach.
Strafen: Herisau 7-mal 2 Minuten, Pikes 6-mal 2 Minuten.
Bemerkungen: Herisau ohne Homberger und Studerus (beide verletzt), Speranzino (krank). Pfostenschuss Jeitziner. 59:33 Time-out Herisau. 59:31 Herisau ohne Torhüter.

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