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3 Bühnen, 14 Bands und ein zufriedener OK-Präsident: Das war das 5. Tüüfner Gassefescht

Dieses Jahr wurde das Tüüfner Gassefescht erstmals komplett ins Dorfinnere verlegt. Ein Konzept, das sich bewährt hat, sagt OK-Präsident Dawid Meier.
Claudio Weder
Der Auftritt am Tüüfner Gassefescht war für die Band AVA ein Heimspiel. (Bilder: Claudio Weder)

Der Auftritt am Tüüfner Gassefescht war für die Band AVA ein Heimspiel. (Bilder: Claudio Weder)

Das Tüüfner Gassefescht feierte in diesem Jahr ein kleines Jubiläum. Bereits zum fünften Mal ging der Anlass am Samstag über die Bühne(n). Bei kühler, aber trockener Witterung kamen rund 600 Besucherinnen und Besucher im Dorfzentrum von Teufen in den Genuss von Livemusik.

Zum ersten Mal wurde das Gassefescht komplett ins Dorfinnere verlegt. Jede der drei Bühnen hatte ihr ganz eigenes Programm zu bieten – vom Newcomer bis zur etablierten Festivalband, von Hip-Hop bis Rock n’ Roll. Neu war die Hauptbühne nicht mehr im Zeughaus, sondern beim Hechtplatz. «Wir wollten die Bühnen näher zusammenbringen, sodass man für den Wechsel zwischen den einzelnen Standorten nicht zuviel Zeit verliert», sagt OK-Präsident Dawid Meier. Dieses Konzept scheint sich bewährt zu haben: «Wir erhielten durchwegs positive Reaktionen.» Ebenso gut angekommen sei das Kinderprogramm, das von der Ludothek und dem Chäferfäscht gemeinsam organisiert wurde und zahlreiche Familien ans Gassefescht lockte.

Rock n' Roll auf der Dorfbühne: The Lakeside Jerks.

Rock n' Roll auf der Dorfbühne: The Lakeside Jerks.

Ein Heimspiel für AVA

Zwischen dem Schul- und dem Gemeindehaus erklangen die Beats des Schaffhauser Rappers Megan, am nahe gelegenen Bratwurststand hielt man einen Schwatz mit dem Nachbarn, ehemaligen Schulkollegen oder mit Nationalratskandidatin Jennifer Abderhalden. Derweil ging es bei der Engelbühne etwas ruhiger zu und her. Zumindest vor der Bühne.

Etwas versteckt hinter der Kulturbar Baradies hatte sich ein überschaubares Trüppchen von Rockfans versammelt, um der Band Okto Vulgaris zuzuhören. Nachdem ein weiterer Headliner, die Flawiler Band The Rule, aus gesundheitlichen Gründen absagen musste, durften die Bündner Rocker gleich zwei Sets bestreiten. Das Zuschauertrüppchen blieb der Band bis zum Schluss treu, die Atmosphäre vor der Bühne: familiär. Den lebhaften Bündnern schien es zu gefallen, sodass sie sich mit ihren Instrumenten ab und zu selbst ins Publikum mischten.

Nicht nur der Mann im Mond schaut zu: Vor der Engelbühne hat sich eine Truppe von Rockfans versammelt, um mit der Bündner Band Okto Vulgaris die Nacht einzuläuten.

Nicht nur der Mann im Mond schaut zu: Vor der Engelbühne hat sich eine Truppe von Rockfans versammelt, um mit der Bündner Band Okto Vulgaris die Nacht einzuläuten.

Vor etwas mehr Zuhörern spielten AVA und High Heep, die Headliner auf der Hechtbühne. Für AVA, das noch relativ junge Electro-Pop-Trio um die Teufner Frontsängerin Kim Lemmenmeier, war der Auftritt quasi ein Heimspiel. Bereits zum zweiten Mal spielten sie am Gassenfest. Und auch die letzte Band des Abends, High Heep, war eine altbekannte. Die acht Rheintaler bildeten mit ihrer energiegeladenen Liveshow einen krönenden Abschluss. Mit dem Schlussakkord von High Heep war das Fest aber noch lange nicht zu Ende: In der Bar in der Hechtremise wurde bis in die Morgenstunden weitergefeiert.

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