29 Künstler im Alten Zeughaus

Ludi Bauer und Kuk Krucker organisieren in Herisau eine breit angelegte Ausstellung. «von zART bis bART» vereint Künstlerinnen und Künstler aus der Ostschweiz und Zürich.

Guido Berlinger-Bolt
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HERISAU. Der Name der Ausstellung sei aus einer Wortspielerei entstanden, sagt Kuk Krucker. Aus «zarte Kunst» und der «Barbie-Art» seines Künstlerfreundes Hans-Rudolf Ambühl wurde «von zART bis bART», so der Schwellbrunner Künstler. Selbstredend stellt mit Kuk Krucker auch Ambühl im Alten Zeughaus aus. Und Ludi Bauer – um den Herisauer herum entstand die Idee.

Grosses Interesse der Freunde

«Zuerst», so Kuk Krucker, «wollte ich nur gemeinsam mit Ludi Bauer was machen.» Er habe in seinem Umfeld über die geplante Ausstellung gesprochen und sei immer wieder gefragt worden, ob diese oder jener sich nicht auch beteiligen könne. «Unser Kreis wurde immer grösser», so Kuk Krucker. Bei dreissig Namen habe er einen Strich ziehen müssen. Mit von der Partie sind nun Irene Bertschinger, Steff Schwald, Toni Caviezel, Henryk Pawlikowski, August Dimitrov, Patrick Kaufmann, Fabian Wagner, Erwin Schatzmann, Bobby Moor, Paul Huber, Ramona Gschwend, Friedrich Dirmeier, Karl Laimbacher, Francesco Bonanno, Domenico Autera, Martin Jedlitschka, Rolf Klaus, Tatjana Stoffel, Kuspi, Erwin Feurer, Andreas Herren, Fridolin Schoch, Erich Staub, Georg Neuhauser, Martin Fuchs und Mark Staff Brandl. Und eben: Ludi Bauer, Hans-Rudolf Ambühl und Kuk Krucker. «Alles Künstlerfreunde», sagt letzterer und schmunzelt ob der Länge dieser Liste, in der auch zwei Kunst schaffende Galeristen und ein Chirurg Platz finden. Bei so vielen Namen ist auch klar, dass sich die Interessierten auf eine geballte Vielfalt gefasst machen müssen: Skulpturen, Zeichnungen, Gemälde und möglicherweise Performances verspricht Krucker. Und: Appenzeller Brauchtum neben Abstraktion.

Kontakt und Gespräch wichtig

Ihm ist neben dem Zeigen von Kunst vor allem der Austausch unter den Kunstschaffenden wichtig. Dies zeigt sich etwa darin, dass die 29 Künstlerinnen und Künstler, die aus dem Raum Appenzellerland/St. Gallen und Zürich stammen, das Alte Zeughaus in Herisau gemeinsam einrichten. Nächsten Montag treffen sie sich zum öffentlichen Bilder-Aufhängen und Kunst-ins-rechte-Licht-Rücken. Besucherinnen und Besucher seien dazu herzlich willkommen, so Kuk Krucker.

«von zART bis bART» feiert am Dienstag, 2. Oktober, ab 19 Uhr Vernissage mit Musik von Dubcore-Musiker «Meta.tron» und Samuel Büechi. Die Ausstellung ist bis am 12. Oktober täglich zwischen 11 und 20 Uhr geöffnet.