2300 Besucher am Sommerfest im Kinderdorf

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Am Sonntag herrschte ausgelassene Stimmung im Kinderdorf. (Bild: PD)

Am Sonntag herrschte ausgelassene Stimmung im Kinderdorf. (Bild: PD)

Trogen Bereits zum dritten Mal fand am vergangenen Sonntag das grosse Sommerfest im Kinderdorf Pestalozzi statt. Auch dieses Jahr sorgte eine Kinderband für ausgelassene Stimmung unter den jüngsten Besucherinnen und Besuchern.

Nach einer eher trüben und kalten Woche zeigte sich das Wetter am Sonntag von seiner besten Seite. Entsprechend viele Besucherinnen und Besucher strömten ins Kinderdorf Pestalozzi. Rund 2300 Personen folgten der Einladung des Ostschweizer Hilfswerkes und verbrachten ihren letzten Ferientag am Sommerfest. «Wir waren schon letztes Jahr mit unseren Kindern hier und freuten uns bereits auf das diesjährige Sommerfest», sagte ein Besucher.

Kinderband sorgte für ausgelassene Stimmung

Höhepunkt des Tages bildete, vor allem für die kleinsten Besucherinnen und Besucher, die Kinderband Tischbombe. Die Band sorgte gemäss einer Medienmitteilung mit witzigen Texten, schnellen Rhythmen und Klängen für ausgelassene Stimmung und strahlende Gesichter im Festzelt. «Unsere 10-jährige Tochter kennt die meisten Lieder und sang lauthals mit», sagte ein Vater. Etwas ruhiger, wenn auch nicht weniger unterhaltsam, ging es an der Vorstellung des Clowns El Kote zu und her. Er zog die Leute mit seiner aussergewöhnlichen Mischung aus Akrobatik und Witz in seinen Bann. «Der Typ ist fantastisch», beschrieb Sommerfestleiterin Denise ­Martenet Perone den Strassenkünstler.

Wem das kunterbunte Treiben im Festzelt zu viel wurde, hatte im Besucherzentrum des Kinderdorfes die Gelegenheit, virtuell nach Afrika zu reisen und den 11-jährigen Jungen Ezekiel einen Tag lang zu begleiten. Der Junge besucht eine Schule, die von der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi unterstützt wird. Nicht nur der Virtual-Reality-Film bot Einblick in die Auslandsprojekte der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi. Die Mitarbeitenden der Stiftung erklärten den Besucherinnen und Besuchern, wie sie benachteiligten Kindern im Ausland einen ­regelmässigen Schulbesuch ermöglichen. (pd)