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Jeder Dritte hat unterzeichnet: 2113 Unterschriften für einen Marschhalt bei der Ortsdurchfahrt Teufen

Der Gemeinde wurde am Mittwoch die Petition «Marschhalt Ortsdurchfahrt Teufen» übergeben. Die Petitionäre zeigten sich überrascht, wie gross die Zustimmung im Dorf war.
Astrid Zysset
Felix Gmünder, Präsident des Petitionskomitees, überreichte Gemeindepräsident Reto Altherr die Unterschriften. (Bild: Astrid Zysset)

Felix Gmünder, Präsident des Petitionskomitees, überreichte Gemeindepräsident Reto Altherr die Unterschriften. (Bild: Astrid Zysset)

Petitionär Felix Gmünder konnte sich nicht erinnern, ob jemals soviele Unterschriften der Gemeinde übergeben werden konnten. «Ich glaube, das ist ein Rekord!», sagte er stolz. Am Mittwoch wurde auf der Gemeindekanzlei die Bittschrift «Marschhalt Ortsdurchfahrt Teufen» Gemeindepräsident Reto Altherr übergeben. Diese wurde in den vergangenen Wochen von insgesamt 2113 Personen unterzeichnet. «Ich war überrascht, wieviele, die einst gegen die Tunnellösung war, nun die Petition unterstützten», so Gmünder. Das zeige, dass die Argumente von früher, heute nicht mehr gelten.

Gefordert wird ein Marschhalt bei der Ausführung und Projektierung der Ortsdurchfahrt. Alle Varianten, wie die Appenzeller Bahn künftig das Dorf durchqueren soll, müssten erneut geprüft werden. Auch den für diesen Monat anberaumte Baustart beim Bahnhof gelte es zu stoppen, um nicht die Realisierung der Doppelspur zu präjudizieren. Gmünder stellte klar: «Die Doppelspur wird nicht akzeptiert.» Sie sei nicht nachhaltig, nicht sicher, zu teuer und die Terminplanung zu ungenau.

Offener Brief dem Gemeinderat übergeben

Zuzüglich zu den Unterschriften übergab Felix Gmünder dem Gemeinderat einen offenen Brief. In diesem wurden die Meinungen der unterzeichneten Personen zusammen gefasst. Unter anderem wird reklamiert, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner noch nie an der Urne zur Doppelspur äussern durften. Und: Beim Projekt Ortsdurchfahrt soll von der «einseitigen und kurzfristigen Kostensicht» weggekommen werden, um sich auf eine langfristige Nutzung zu konzentrieren. Gmünder forderte Altherr dazu auf, zum offenen Brief noch bis vor den Sommerferien Stellung zu beziehen. Altherr selbst nahm die Unterschriftenbogen entgegen und versprach, zeitnah die inhaltliche Prüfung vornehmen zu lassen.

Tunneldiskussion ist neu aufgeflammt

Schon seit Jahren wird in Teufen über die Ortsdurchfahrt debattiert. Aktuell wird das Projekt Doppelspur verfolgt, bei welchem sich die Bahn in den Strassenverkehr eingliedern soll. Die Kostenprognosen sind jedoch kontinuierlich angestiegen, sodass die Projektverantwortlichen vor ein paar Monaten eine Standortbestimmung veranlasst haben. Diese Entwicklung sorgte dafür, dass im Dorf die Diskussion aufkam, ob eine Tunnellösung nicht doch besser wäre.

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