200 000 Franken für die Umstellung des Telefonnetzes

Von analog zur Internettechnologie: Die Umstellung der Amtsanschlüsse in der Gemeinde erfolgt in Teilschritten.

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Ab 1. Januar 2018 wird die Swisscom das analoge Festnetz abschalten. Bis dahin müssen sämtliche Amtsanschlüsse auf die Internettechnologie umgestellt werden. Mit Blick auf die Einheitsgemeinde hat der Gemeinderat eine Situationsanalyse sämtlicher Telefonie-Infrastrukturen von allen Gemeinde- und Schulliegenschaften inklusive Sonnegrund, Haus für Betagte, erstellen lassen. Es mussten hierbei insgesamt über 20 Standorte in den Gemeindeliegenschaften überprüft werden. Das Ergebnis lautet: Es besteht Handlungsbedarf.

Die Situationsanalyse listet detailliert auf, welche Amts- oder Telefonanschlüsse bestehen und wie die Verkabelung ausgestattet ist. Ausserdem wurden die Umsysteme (Gebäudeleitsysteme, Funksysteme, Lift- und Lüftungsalarmierung etc.) erhoben. Pro Standort wurde ein Fazit gezogen und der Handlungsbedarf aufgelistet. Schliesslich wurde dem Gemeinderat eine Gruppierung der Standorte und die Umsetzung in separaten Teilprojekten empfohlen.

Kosten im Voranschlag fürs kommende Jahr

Die Studie empfiehlt folgende Teilprojektstandorte: Gemeindehaus inklusive Werkhof und Feuerwehrdepot; Sonnegrund, Haus für Betagte; Schulen und Kindergärten; Mehrzweckgebäude Ifang Bazenheid; restliche Standorte (zum Beispiel Schützenhaus Nördli). An diesen Standorten sind rund 250 Teilnehmer-Endgeräte vorhanden. Die Grobkostenschätzung ergibt einen Investitionsbedarf von rund 200 000 Franken, inklusive Planungs- und Umsetzungskosten (ohne Sonnegrund, Haus für Betagte).

Der Gemeinderat von Kirchberg hat von der Analyse Kenntnis genommen und wird das weitere Vorgehen im Rahmen der Budgetberatung festlegen. Im Voranschlag für das Jahr 2017 müssen die Kosten für die Aktualisierung der Telefonanlagen und -anschlüsse eingestellt werden. (gk/aru)