20 Unterkünfte für Jodler

Die Organisatoren des Nordostschweizerischen Jodlerfests (NOSJF) in Gossau suchen Unterkünfte für die Jodler. Der Medienverantwortliche Herbert Bosshart erklärt, was der Aufruf im Tagblatt bewirkt hat. Was hat der Aufruf im Tagblatt vom 12. April gebracht?

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Herbert Bosshart Leiter Kommunikation Nordostschweizerisches Jodlerfest (Bild: pd)

Herbert Bosshart Leiter Kommunikation Nordostschweizerisches Jodlerfest (Bild: pd)

Die Organisatoren des Nordostschweizerischen Jodlerfests (NOSJF) in Gossau suchen Unterkünfte für die Jodler. Der Medienverantwortliche Herbert Bosshart erklärt, was der Aufruf im Tagblatt bewirkt hat.

Was hat der Aufruf im Tagblatt vom 12. April gebracht?

Die Reaktionen liessen nicht lange auf sich warten. Wir haben rund 20 Angebote erhalten, vom Bettsofa bis zum Massenlager. Die meisten kommen von Privatpersonen, es gab aber auch kommerzielle Anbieter wie das Tower-Hotel in Waldkirch. Bei diesen Unterkünften treten wir nur als Vermittler auf, anders als bei den Betten in der Kaserne Neuchlen-Anschwilen und in Gossauer Zivilschutzanlagen. Dort haben wir schon eine ordentliche Belegung, sind aber noch nicht ausgebucht.

Von Turn- und Schwingfesten kennt man grosse Campingplätze. Gibt es das auch beim NOSJF?

Wir bieten keine Zeltplätze an, dafür einen Parkplatz für Wohnmobile und Wohnwagen. Dieser wird sich auf dem Parkplatz der Armeeunterkunft gegenüber den Stadtwerken befinden. Busparkplätze wird es im übrigen bei der Buechenwaldhalle geben, und wir haben zahlreiche Parkplätze im Industriegebiet reserviert. Aber eigentlich ist die Anreise per öV in der Anmeldegebühr inbegriffen.

Wie gross ist der Bedarf an Schlafplätzen?

Das ist schwierig abzuschätzen. Wir haben rund 3000 Teilnehmer. Einige von ihnen haben sich bereits vor anderthalb Jahren Schlafplätze organisiert, andere brauchen gar kein Bett. Die reisen für ihren Auftritt an, feiern dann die Nacht durch und besteigen am Morgen den Zug nach Hause. Für die Festfreudigsten ist also eher das Gepäckdepot wichtig, das wir im Perron 3 gleich beim Bahnhof einrichten. (jw)

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