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20 Jahre Sozialbegleitung

HERISAU. Nicht nur das neue Domizil an der Oberstrasse 53B wird am 24. Juni eingeweiht, auch die Sozialbegleitung Appenzellerland hat etwas zum Feiern: Es sind heuer 20 Jahre her, seit sie aus der Taufe gehoben worden ist.
Monika Egli

HERISAU. Nicht nur das neue Domizil an der Oberstrasse 53B wird am 24. Juni eingeweiht, auch die Sozialbegleitung Appenzellerland hat etwas zum Feiern: Es sind heuer 20 Jahre her, seit sie aus der Taufe gehoben worden ist. Unter dem Begriff «Sozialbegleitung Appenzellerland» figurieren das begleitete Wohnen (seit 20 Jahren) sowie das Arbeits- und Kreativatelier (seit acht Jahren). Als diese Angebote gegründet wurden, waren sie schweizweit einzigartig. Von Anfang an dabei ist die Leiterin der Sozialbegleitung, Monique Roovers. Michael Higi, Leiter des Arbeits- und Kreativateliers, arbeitet seit 18 Jahren mit; er und Monique Roovers bilden die Geschäftsleitung. Wenn Michael Higi diesen Sommer den Betrieb verlässt, wird man vorerst eine interimistische Lösung suchen.

Ambulant vor stationär

«Unsere Institution zeichnet sich durch den Geist aus, der hier herrscht», sagt Monique Roovers. Man sei offen für jedermann, jeder dürfe kommen. Das begleitete Wohnen ist eine ambulante Begleitung von Menschen, die selbständig leben wollen, wegen psychosozialer Schwierigkeiten oder nach dem Austritt aus einer Klinik aber Unterstützung benötigen. «Ambulant vor stationär», dieses Schlagwort von heute «setzen wir schon seit 20 Jahren um», sagt Monique Roovers. Das Angebot sei stetig gewachsen. Heute sind es 55 bis 60 Personen aus beiden Appenzell, die von sechs Begleiterinnen betreut werden. «Wir bieten ideale Arbeitsplätze für Frauen, die wieder in den Beruf einsteigen und ihre Arbeitszeit selber einteilen möchten.» Dank dieses Modells habe begleitetes Wohnen bestens ausgebildete, langjährige Mitarbeiterinnen.

Unterstützt, aber eigenständig

Das begleitete Wohnen bietet Hilfe bei der Alltagsbewältigung und beim Umgang mit der Krankheit. Die Eigenständigkeit der Klienten soll gestärkt werden, sie sollen auch wissen, dass man sie ernst nimmt. Vertrauen und die persönliche Beziehung spielen eine grosse Rolle. Man achte deshalb darauf, dass die einmal zugeteilte Begleiterin möglichst nicht ausgewechselt werden muss. «Der Erfolg unserer Arbeit bemisst sich darin, dass wir zahlreiche Klienten haben, die schon seit vielen Jahren ohne weitere Klinikaufenthalte selbständig leben können.» Der Umzug an die Oberdorfstrasse sei auch für sie ein grosser Gewinn, bestätigt Monique Roovers. Sie schätzt die nun kurzen Dienstwege quasi von Zimmer zu Zimmer, den erheblichen Platzgewinn und den neuen Raum für Einzelgespräche.

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